Nuevas aportaciones al enclave fenicio de Ayamonte, Huelva (siglos VIII–VII a. C.)

Resultados de la Actividad Arqueológica Preventiva de Control de Movimientos de Tierra en el n.º 89 de la calle Galdames

Autor/innen

  • Guillermo Duclos de Navascués

DOI:

https://doi.org/10.34780/3961-f3bb

Abstract

In diesem Artikel werden die Ergebnisse einer präventiven archäologischen Kontrolle von Erdarbeiten vorgestellt, die zwischen 2019 und 2021 auf einem Gelände in der Villa de Ayamonte (Huelva) durchgeführt wurde. Die Untersuchung liefert neue Daten zur Kenntnis der phönizischen Enklave, die sich an diesem Ort zwischen dem 8. und 7. Jahrhundert v. Chr. entwickelt hat. Die Arbeiten haben eine Stratigrafie mächtiger Schichtanschwemmungen mit archäologischem Material protohistorischer Zeitstellung unter der Straße Galdames, die entlang eines alten Wasserlaufs verläuft, aufgedeckt. Dieser Wasserlauf trennt den Cerro de las Flores im Westen, auf dem sich die phönizischen Siedlungsbefunde in situ bis heute konzentrieren, und die Hügel von San Sebastián und San Francisco im Osten. Diese Schichtabfolge ist nur wenige Zentimeter über dem heutigen Bodenniveau erhalten und unregelmäßig hoch, da sie sich dem felsigen Untergrund anpasst, der im hinteren Drittel des Areals zum Vorschein kommt. Doch unterhalb der Geländebegrenzung zur Calle Galdames erreicht sie eine Tiefe von zwei Metern. Dieser Befund belegt steilere Hänge als die, die man heute an der Straße in diesem Bereich der Stadt beobachten kann, was auf die Verfüllung des alten Flussbetts zurückzuführen ist und erklären könnte, warum während der archäologischen Aktivität keine Strukturen dokumentiert wurden. Die Funde aus diesen Schichten bestehen aus Keramik westphönizischer Typologie, deren Chronologie mit der anderer Grabungen in Ayamonte übereinstimmt, die zwischen der zweiten Hälfte des 8. und der ersten Hälfte des 7. Jahrhunderts v. Chr. datiert werden. Die Vielfalt des Materialbestandes mit Tafel-, Koch-, Lager- und Transportkeramik sowie Resten von metallurgischen Aktivitäten sind ein Beweis für die Existenz einer phönizischen Ansiedlung auf dem oberen Osthang des Cerro de las Flores, von wo die Funde stammen müssen.

Schlagworte:

Frühgeschichte, südwestliche Iberische Halbinsel, Ayamonte, phönizische Ansiedlung, phönizische Keramik

Veröffentlicht

2022-11-15 — aktualisiert am 2023-01-16

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Citation Formats

Duclos de Navascués, G. (2023) „Nuevas aportaciones al enclave fenicio de Ayamonte, Huelva (siglos VIII–VII a. C.): Resultados de la Actividad Arqueológica Preventiva de Control de Movimientos de Tierra en el n.º 89 de la calle Galdames“, Madrider Mitteilungen, 63, S. 76–. doi: 10.34780/3961-f3bb.