Cabecinho da Capitôa (Mafra, Lisbon, Portugal)

An Amber Necklace and Ceramic Vessels in Votive Contexts of the Western Iberian Late Bronze Age/Early Iron Age Ana Catarina Sousa – Carlos

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.34780/99co-kc98

Abstract

Die Fundstätte von Cabecinho da Capitôa (Lissabon, Mafra) wurde im Rahmen einer archäologischen  Notgrabung im Zuge des Baus der Autobahn A21 entdeckt und ausgegraben. Diese Arbeiten ermöglichten die Bestimmung von stratigrafischen Kontexten und Materialgruppen, insbesondere einer Ansammlung von Keramikartefakten und einer Bernsteinkette, die in dieser Region und mit dieser chronologischen Stellung selten zu finden sind. Die Fundstätte und ihre Charakteristika wurden unter Berücksichtigung der unmittelbaren Umgebung (die Gemeinde Mafra) betrachtet, in der es viele diverse bronzezeitliche Ansiedlungen gibt. Die Analyse wurde schließlich durch eine Untersuchung der Besiedlung auf regionaler Ebene komplementiert. Überregionale Dynamiken werden durch eine laufende Studie zu der Bernsteinzirkulation auf der Iberischen Halbinsel während prä- und protohistorischer Zeiten untersucht. Aufgrund der Nutzungsweise der Stätte konnten auch Fragen im Zusammenhang mit der ritualen Deponierung von Artefakten und den Netzwerken der Produktzirkulation im Mittelmeerraum geklärt werden.

Schlagworte:

Endbronzezeit/Frühe Eisenzeit, portugiesische Estremadura, Votivkontexte, Bernstein

Veröffentlicht

2022-11-15 — aktualisiert am 2023-01-16

Bibliographische Daten & Rezensionen

Citation Formats

Sousa, A. C., Pereira, C., Miranda, M., Monge Soares, A., Odriozola, C. und Arruda, A. M. (2023) „Cabecinho da Capitôa (Mafra, Lisbon, Portugal): An Amber Necklace and Ceramic Vessels in Votive Contexts of the Western Iberian Late Bronze Age/Early Iron Age Ana Catarina Sousa – Carlos“, Madrider Mitteilungen, 63, S. 42–. doi: 10.34780/99co-kc98.