Los Talleres de Madīnat al-Zahrā’ en las fuentes documentales

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.34780/z8ec-feg1

Abstract

Die Gründung von Madīnat al-Zahrā’ war Teil der Bestrebung des selbsternannten Kalifen ‘Abd al- Raḥmān III, seine Position zu legitimieren. Dieser stand in Opposition zu den anderen beiden Kalifen, die sich im Dār al-Islām des 4. Jahrhunderts H./10. Jahrhunderts gegenseitig die Herrschaft streitig machten: den 'Abbasiden und den Fatimiden. Auch die anderen beiden Dynastien hatten vergleichbare Palaststädte errichtet, die ihre absolute Macht symbolisieren sollten. Unter den Institutionen, die gemeinsam mit dem Hofstaat in die neuen Herrschaftssitze einzogen, befanden sich vermutlich auch die offiziellen Werkstätten. Diese widmeten sich der Manufaktur von Luxusgütern, welche im Hofzeremoniell und der Diplomatie eine bedeutende Rolle spielten. Arabische Schriftquellen beschreiben diese Städte und die Produkte der staatlichen Industrie sowohl in direkter als auch indirekter Weise. Es ist daher notwendig, alle diese Referenzen für zukünftige archäologische Forschungen zu sammeln, so auch im Falle von at Madīnat al-Zahrā’.

Schlagworte:

Islamische Epoche, kalifale Palaststädte, Werkstätten, arabische Schriftquellen

Veröffentlicht

2021-10-01

Bibliographische Daten & Rezensionen

Citation Formats

Lavesa Martín-Serrano, A. (2021) „Los Talleres de Madīnat al-Zahrā’ en las fuentes documentales“, Madrider Mitteilungen, 62, S. 512–543. doi: 10.34780/z8ec-feg1.