Las producciones cerámicas del alfar vacceo de Cauca (Coca, Segovia)

  • Juan Francisco Blanco García (Universidad Autónoma de Madrid)
Schlagworte: Coca (Segovia)

Abstract

Bei Ausgrabungen des Verf. 1989/90 kamen im vaccaeischen Cauca (Coca, Prov. Segovia) zerstörte architektonische Reste einer Töpferwerkstatt zutage, darunter ein wichtiger keramischer Komplex, Knochen-, Stein- und Keramikutensilien sowie für eine Töpferei charakteristische Gerätschaften wie Ständer, Tonklumpen, Spatel, um die Keramik zu glätten, u. a. Die Identifizierung zweier, ihrer architektonischen Ausführung nach unterschiedlicher, nah beieinander gelegener, aber nicht verbundener Gebäude ließ zwei Zonen unterscheiden: die der ‘recintos’ und die des Magazins, des ‘almacen’, bzw. der Werkstatt, Arbeitsbereich des Töpfers. Die ‘recintos’ wurden aus Lehmziegeln und Lehmmauern errichtet, weisen einen rechteckigen Grundriß auf und lassen sich zwei Phasen zuordnen: Phase I und Phase II. Sämtliche aus den ‘recintos’ stammenden keramischen Gefäße sind auf Grund der hohen Temperaturen stark verformt, mit Schlacke verbacken und mit Lehmziegeln der eingestürzten Mauer und Schichten verbrannter Zweige und Asche vermischt. Die Keramikreste aus den ‘almacenes’ hingegen weisen keine Verformungen und Schlackenspuren auf. Sie sind vielmehr sorgfältig hergestellt und haben starke Gebrauchsspuren: Abreibungen, Absplitterungen, Reparaturen mit LIilfe von Klammern u. a. Es handelt sich folglich um gebrauchte und nicht für den Markt gedachte Gefäße. In der vorliegenden Arbeit bieten wir nur eine flüchtige Analyse der dokumentierten keramischen Typen und deren Dekore aus den ‘recintos’ wie auch den ‘almacenes’, die zusammen mit den handgemachten Gefäßen und iberischer Drehschcibenkeranuk den Fundkomplex in die Mitte des 3. Jhs. v. Chr. datieren lassen.

Veröffentlicht
2020-12-01
Rubrik
Artikel