El Neolítico en Galicia : nuevas evidencias y nuevas perspectivas

  • José Suárez Otero (Universidade de Santiago de Compostela)
  • Luis Xulio Carballo Arceo
  • Juan Carlos Amil Baltasar
Schlagworte: Galicia (s. auch/ v. también Gallaecia)

Abstract

In dem vorliegenden Aufsatz werden zwei Plätze, Rebordiños III und O Coto do Castro, vorgestellt. Sie liegen in den Ausläufern des Galicischen Gebirgsrückens in einem Gebiet des Miñotals, das von den Rändern einer Hochebene und einem abgeflachten Hügel, der Granitabris aufzuweisen scheint, begrenzt wird. Rebordiños entspricht kulturell entweder einem Frühneolithikum mit ritzverzierter und Non- Cardial-Abdruck-Keramik, von der schon weitere Beispiele im spanischen NW bekannt sind, die sich in die Zeit des Übergangs vom 5. zum 4. Jt. v. Chr. datieren lassen, oder aber einer retardierenden Fazies dieses frühen Neolithikums, zu datieren in eine spätere Zeit bis gegen Mitte des 4. Jts. v. Chr. O Coto do Castro ist ein kleiner Fundplatz, der zum Umfeld der frühen Megalithgräber gehört, die man mit dem nordwestlichen Endneolithikum in Zusammenhang bringen und ins erste Drittel des 3. Jts. v. Chr. datieren kann. Beide Plätze widersprechen den bisher gängigen Ansichten zum galicischen Neolithikum, indem sie seine enge Verbindung mit dem Megalithgrab-Phänomen auflösen und es sowohl zeitlich wie auch kulturell gesehen ausdehnen.

Veröffentlicht
2020-12-01
Rubrik
Artikel