Constantius heros (ILCV 66) - An elegiac testimony on the decline of the Late Roman West

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.34780/fc4a-6yfx

Abstract

Dieser Aufsatz bietet eine historische Neubewertung des obskuren Kommandanten Constantius sowie eine neue Übersetzung und Textanalyse seines Epitaphs. Zwei karolingische Handschriften bewahren den Text einer heute verschollenen Inschrift, die unsere einzige Quelle für diese Person und zudem das einzige erhaltene Epitaph eines Feldherrn aus dem fünften Jahrhundert darstellt. Eine kürzlich erschienene Studie hat versucht, Constantius als einen Unteroffizier zu identifizieren, der Ende der 420er-Jahre dem magister militum Felix diente. Hier wird stattdessen die These vertreten, dass die Inschrift einen Kommandanten der Kaiser Avitus und Majorian in den späten 450er-Jahren nahelegt, der höchstwahrscheinlich seine militärische Laufbahn als comes domesticorum beendete. Das verlorene Epitaph bietet uns damit eine spezifisch italienische Perspektive auf die letzten Jahre des verkümmernden Westreiches.

Schlagworte:

Epitaph, Weströmisches Reich, Spätrömisches Italien, comes domesticorum, Pannonische Stämme, Vandalen, Avitus, Majorian

Veröffentlicht

2021-12-06

Bibliographische Daten & Rezensionen

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[1]
J. W. P. Wijnendaele und M. P. Hanaghan, „Constantius heros (ILCV 66) - An elegiac testimony on the decline of the Late Roman West“, CHIRON, Bd. 51, S. 257–276, Dez. 2021.