Estates and the Land in Hellenistic Asia Minor: An Estate Near Antioch on the Maeander

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.34780/1qfx-o6bx

Abstract

Die vorliegende Arbeit publiziert zwei substanzielle neue Fragmente einer großen beschrifteten Stele aus dem Heraion von Samos, deren unterer Teil (IG XII 6, 1, 6) 1957 von dem inzwischen verstorbenen Christian Habicht veröffentlicht wurde. Die neuen Fragmente zeigen, dass diese Stele einen Vertrag zwischen Antiochia am Mäander und einem erweiterten Familienverband trug, der östlich von Antiochia, nahe dem Zusammenfluss von Lykos und Mäander, ein großes Landgut besaß. Der Vertrag betrifft die Eingliederung dieses Gutes in das Territorium der Polis Antiochia und die zukünftigen Rechte der Gutsbesitzerfamilie. Der Autor vertritt die These, dass dieses Landgut wahrscheinlich von einem der Seleukidenkönige an die Vorfahren der Familie vergeben wurde, und schlägt vor, dass der neue Vertrag ein verbreitetes Muster der Eingliederung von privaten Landgütern in Polis-Territorien im westlichen Kleinasien im Laufe des zweiten Jahrhunderts v. Chr. widerspiegeln könnte.

Schlagworte:

Kleinasien, Epigraphik, Hellenistisch, Karien, Landbesitz

Veröffentlicht

2021-12-06

Bibliographische Daten & Rezensionen

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[1]
P. Thonemann, „Estates and the Land in Hellenistic Asia Minor: An Estate Near Antioch on the Maeander“, CHIRON, Bd. 51, S. 1–36, Dez. 2021.