Archaische Schildbänder

Autor/innen

Emil Kunze

Über dieses Buch

Den Hauptbestandteil der Gattung archaischer Bronzereliefs, die man als ‘argivisch-
korinthisch’ zu bezeichnen pflegt, bilden in Palmetten auslaufende Bänder,
die meist in senkrecht gereihte Felder gegliedert sind. Bis vor kurzem besaß man
von ihnen nur Fragmente, und so ist es verständlich, daß ihre ursprüngliche Bestimmung
lange Zeit ein Rätsel blieb. Auf den richtigen Weg führte erst eine glückliche
Kombination F. Studniczkas, der, ausgehend von Schilddarstellungen der
Vasenmalerei, in zwei Reliefstreifen aus Noicattaro Teile des in dem gleichen Grabe
niedergelegten Rundschildes erkannte. Die neuen Ausgrabungen
in Olympia haben seine Vermutung glänzend bestätigt und endlich die volle
Gewißheit gebracht, daß die große Mehrzahl dieser Metallbänder — in Olympia gilt
das ohne Zweifel für alle — zu Schilden gehörte.

Kapitel

  • Vorwort - Abkürzungen - Bestimmung und Herstellung - Katalog
  • Rahmenornamente
  • Bildfolgen
  • Die Bilder
    Wappengruppen - Mythische Einzelwesen - Götter und Göttermythen - Herakles - Theseus - Perseus - Troische Sage - Thebanische Sage - Argonauten - Undeutbare Sagenbilder - Bilder des Lebens - Undeutbare figürliche Fragmente - Ornament
  • Abschlusspalmetten
  • Heimat und Werkstätten
  • Chronologie
  • Inschriften
  • Nachträge
  • Verzeichnisse der Tafeln, Beilagen und Abbildungen - Register
Titelbild für Archaische Schildbänder
Veröffentlicht
Mai 9, 2018
Online-ISSN
2569-6394
Print-ISSN
0474-1242