iDAI.publications/books https://publications.dainst.org/books/dai <p>Seit mehr als 180 Jahren sieht das DAI als seine Hauptaufgaben an, die Denkmäler der Antike zu erforschen und in Publikationen in bestmöglicher Qualität zu veröffentlichen. Mit seinen rund 90 Reihenwerken, die bislang unter Herausgeberschaft des DAI entstanden sind und von denen der Großteil weiterhin aktiv ist, bietet das Institut eine der größten Plattformen für moderne archäologische Forschung aus aller Welt.</p> <p>Die Publikationsorgane dienen vornehmlich dazu, die wissenschaftlichen Ergebnisse von Forschungsprojekten zu veröffentlichen, die das DAI durchführt oder die mit DAI-Projekten in Verbindung stehen. Neben jenen Reihen, die die Ergebnisse von Grabungs- und Feldforschungsprojekten veröffentlichen, widmen sich andere Publikationsorgane bestimmten Gattungen oder inhaltlich umrissenen Themengebieten, wobei das Spektrum Forschungsfragen aus dem gesamten Bereich der Altertumswissenschaften und der mit diesen kooperierenden Disziplinen umfasst.</p> <p>Informationen zur thematischen Ausrichtung sowie den Herausgeberinnen und Herausgebern finden Sie auf den Seiten der jeweiligen Reihe.</p> <p>&nbsp;https://www.degruyter.com/view/serial/476726</p> <h2>Bitte beachten Sie:</h2> <p>Die Publikationen sind nur über den Buchhandel zu erwerben; <strong>bitte richten Sie keine Bestellungen an das DAI</strong>. Prüfen Sie zudem vor einer Verlagsbestellung, in welchem Verlag das Buch tatsächlich erschienen ist, da die Reihen oft nicht durchgängig bei einem Verlag erscheinen.</p> de-DE iDAI.publications/books Gamzigrad-Studien I https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/2062 <p>Der Band präsentiert die Ergebnisse einer von 2004 bis 2012 dauernden serbisch-deutschen Kooperation, deren Ausgangspunkt ein Festkolloquium zum 50. Jahrestag des Beginns systematischer Ausgrabungen im Palast des römischen Kaisers Galerius (305–311) im Jahr 2003 war. Die geomorphologischen, geophysikalischen und archäologischen Prospektionsarbeiten haben ein substantiell erweitertes Bild von der archäologischen Landschaft im Umfeld des Galerius-Palastes auf verschiedenen Zeitebenen vom Neolithikum bis zu Mittelalter entworfen, in das sich der spätrömische Kaiserpalast Felix Romuliana nahtlos einfügt. Im unmittelbaren Umfeld des Palastes Romuliana-Gamzigrad wurden auf einer Fläche von insgesamt ca. 5 km<sup>2</sup> mehr als 50 neue archäologische Objekte entdeckt. Sie befanden sich zumeist auf einem von einer Mauer umgebenen Areal, dessen Größe von etwa 250—300 m die Ausdehnung des Palastes übertrifft. <br>Die archäologischen Grabungsergebnisse haben zusammen mit den archäologischen Spezialstudien zu einer weitergehenden Differenzierung der topographischen Gegebenheiten des Palastes selbst und seiner Einbindung in den siedlungstopographischen und siedlungshistorischen Kontext geführt und einen Beitrag zur Feinchronologie des Fundplatzes Romuliana-Gamzigrad geleistet. Damit zeichnet sich für den jetzt weiter gefassten Fundplatz eine deutlich längere und intensivere Besiedlungstradition ab, als bisher angenommen wurde. Zugleich sind aber auch neue Fragen aufgeworfen worden, wie z. B. die nach dem Charakter der bebauten Fläche nördlich des Palastes und deren funktionalen Zusammenhang mit dem Palast bzw. dessen Vorgängeranlage und auch die nach der Funktion der älteren Festungsanlage im spätantiken Kommunikations- und Wirtschaftssystem der Balkanregion.</p> Gerda von Bülow Sofija Petković Marianne Bergmann Sven Conrad Gordana Jeremić Aleksandar Kapuran Nataša Miladinović-Radmilović Mark Opelt Stefan Pop-Lazić Ana Premk Christoph Rummel Tim Schüler Brigitta Schütt Jana Škundrić-Rummel János Tóth Miloje Vasić Dragana Vulović Daniela Hofmann Copyright (c) 2023 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2023-02-01 2023-02-01 ›Grosse Statuetten‹ in Medma (Kalabrien) https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/163 <div class="page" title="Page 1"> <div class="section"> <div class="layoutArea"> <div class="column"> <p>In dem sogenannten Votivdepot von Calderazzo, einem sakralen Areal der antiken griechischen Kolonie Medma (heute Rosarno) in Süditalien, wurden bereits 1912/1913 die Reste von über 600 Terrakottafiguren gefunden, deren ursprüngliche Größe etwa einen halben Meter betrug. Diese ›großen Statuetten‹ entstanden von ca. 550 bis 450 v. Chr. in dem Werkstattkreis, aus dem zeitgleich auch die berühmten ›lokrischen Pinakes‹ hervorgingen, und besitzen aufgrund vieler Eigenschaften – etwa ihre Herkunft aus einem geschlossenen Fundkontext, ihre plastische Qualität und ihre Komposition aus mehreren hand- oder matrizegeformten Teilen – einen außerordentlich hohen Quellenwert für die Forschung: Sie informieren erstaunlich detailliert über die stilistische Entwicklung eines auch überregional bedeutenden Ausschnitts westgriechischer Plastik in der Zeit des Übergangs von der Archaik zur Klassik, über die Vorgänge in den beteiligten Werkstätten und – unter Berücksichtigung des Fundkontextes – über ihre Verwendung und Deponierung im Heiligtum.</p> <p>Zusätzlich zur Untersuchung der Entwicklung und Funktion der Figuren in diesem Band der Palilien-Reihe erscheint der umfangreiche, neuartige Katalog der ›Kombinationsfolgen‹ in ARACHNE, der Internetdatenbank des Deutschen Archäologischen instituts, verknüpft mit Informationen zu jedem einzelnen Votiv.</p> </div> </div> </div> </div> Daphni Doepner Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2023-01-19 2023-01-19 Antike Plastik https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/1766 <ul> <li>Das Buch wird im Dezember 2024 freigeschaltet.</li> </ul> <p>Der aktuelle Band 32 der Reihe »Antike Plastik« enthält folgende Beiträge: Carola Reinsberg, Der spätarchaische Polyxenasarkophag. – Klaus Fittschen, Der Commodus Malibu aus Castle Howard.</p> <p>Carola Reinsberg behandelt in einer grundlegenden monographischen Untersuchung den ältesten griechischen Bildsarkophag. Er entstand um 500 v. Chr. intendiert als Grabmal für ein junges Mädchen. Der Relieffries zeigt Lebens- und Mythenbilder. Neben der Datierung und landschaftlichen Zuordnung steht die Entschlüsselung und Gesamtinterpretation der Darstellungen im Zentrum. Der Sarkophag ist ein einzigartiges Zeugnis ionischer Bildhauerkunst im Spannungsfeld östlicher und westlicher Kulturen und erweitert unsere Kenntnisse über die Kunst an der anatolischen Westküste entscheidend.</p> <p>Klaus Fittschen beschäftigt sich mit der qualitativ herausragenden Büste des Kaisers Commodus in Malibu, ehemals in Castle Howard, die hier erstmals umfassend publiziert wird. Der Beitrag enthält zudem eine ausführliche Besprechung des Bildnistypus und aller erhaltenen Repliken. Jens Daehner untersucht im selben Beitrag die ungewöhnliche Sockelungstechnik der Commodusbüste in Malibu.</p> Christian Kunze Carola Reinsberg Klaus Fittschen Jens Daehner Copyright (c) 2023 iDAI.publications/books 2023-01-11 2023-01-11 Taymāʾ II. https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/1243 <p><em>Taymāʾ II </em>is a Catalogue which contains all the inscriptions discovered during the 24 seasons of the Saudi- German excavations at Taymāʾ from 2004–15 which were funded by the German Research Foundation (DFG). The 113 objects carry inscriptions in different languages and scripts, illustrating the linguistic diversity of the oasis through time. Although the majority are fragmentary, they provide an important source for the history of the oasis in ancient and mediaeval times.<br /><br />The Babylonian cuneiform inscriptions in this volume confirm for the first time the ten-year sojourn at Taymāʾ of the last Babylonian king Nabû-na’id (556–539 BC). In addition, Imperial Aramaic inscriptions dated by the reigns of Lihyanite kings, based at Dadan (modern al-ʿUlā), reveal for the first time that they ruled Taymāʾ at a period in the second half of the first millennium BC.<br /><br />As well as editing the volume, Michael C. A. Macdonald edited the Imperial Aramaic inscriptions found from 2010–15, plus those in the form of the Aramaic script which developed in Taymāʾ, and the Nabataean, Dadanitic, and Taymanitic texts. In addition, Hanspeter Schaudig edited the cuneiform inscriptions; Peter Stein, the Imperial Aramaic texts found from 2004–09; and Frédéric Imbert, the Arabic inscriptions. Arnulf Hausleiter and Francelin Tourtet provided archaeological contributions, while Martina Trognitz curated the virtual edition of many of the texts recorded by RTI. The indexes contain the words and names from all known texts from the oasis, including those in the Taymāʾ Museum and other collections which will be published as Taymāʾ III.</p> Michael C. A. Macdonald Hanspeter Schaudig Peter Stein Frédéric Imbert Martina Trognitz Arnulf Hausleiter Ricardo Eichmann Muhammad al-Najem Abdullah A. Alzahrani Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2023-01-09 2023-01-09 Ausgrabungen im Südostgebiet des Heraion von Samos https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/2085 <p>In diesem Band werden die Ergebnisse der Ausgrabungen vorgelegt, die in den Jahren 1983, 1984 und 1991 im südöstlichen Randgebiet des Heraion von Samos durchgeführt worden sind. Dieser Bereich ist von besonderem archäologischem Interesse, weil hier in der Antike bedeutende Mengen von ausgesonderten Votiven aus dem Heilig­tum abgelagert worden sind. Dieser Abraum bietet als archäologi­sches Quellenmaterial, wie schon bei den früheren Ausgrabungen in diesem Areal deutlich geworden ist, ein ungemein breites und vielgestaltiges Spektrum an Votivfiguren und -gegenständen, die sowohl als Einzelstücke als auch in ihrer Gesamtheit das Bild des archaischen Heraion von Samos als Kultort bereichern und darüber hinaus die vielfältigen überseeischen Beziehungen des Inselstaates Samos widerspiegeln. Eine Besonderheit der Bodenverhältnisse im Südosten des Heraion sind die günstigen Erhaltungsbedingungen für organische Materialien in denjenigen Schichten, die dauerhaft im Grundwasser gelegen haben. Diesem Umstand wird der beträchtliche Reichtum an Funden hölzerner Votive der archaischen Zeit verdankt, die immer wieder bei Ausgrabungen in diesem Gebiet zutage gekom­men sind. Als Relikte eines einst alle Lebensbereiche betreffenden, im Übrigen aber fast vollständig verlorenen Zweiges des archaischen griechischen Kunsthandwerks, haben diese Holzfunde aus dem Heraion einen einzigartigen archäologisch-kulturgeschichtlichen Zeugniswert.</p> Helmut Kyrieleis Philip Brize Copyright (c) 2022 iDAI.publications/books 2022-12-21 2022-12-21 Coins and tokens from ancient Ceylon https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/2049 <p>ANCIENT RUHUNA<br>Sri Lankhan-German Archaeological Project in the Southern Province<br>Volume 2</p> <p>&nbsp;</p> <p>Münzen sind unsere wichtigste Quelle, um sowohl das Muster des Handels zwischen Sri Lanka und der westlichen Welt in der Spätantike als auch die Währungs- und Wirtschaftsgeschichte der Insel in dieser Zeit zu erhellen. Von den auf srilankischem Boden entdeckten Fundstücken waren nur zwei Sorten von Bedeutung: Indische Silbermünzen mit Punzierung und ihre Imitationen wurden als Allzweckgeld oder allgemeines Zahlungsmittel verwendet, während spätrömische "Hühnerfutter-Kupfermünzen" und ihre Imitationen als spezielles Geld für hauptsächlich klösterliche Zwecke dienten.<br>Die Studie stellt in erster Linie die Funde spätrömischer, altindischer und lokaler Münzen und münzähnlicher Objekte, die zwischen 1584 und 2005 in Sri Lanka entdeckt wurden, kritisch zusammen, kommentiert und publiziert sie zum Teil zum ersten Mal. Ergänzt wird diese Zusammenstellung durch eine Liste mittelalterlicher singhalesischer und chinesischer Horte und abgerundet durch eine Zusammenfassung der Funde spätrömischer Münzen in Indien.</p> Reinhold Walburg Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-12-07 2022-12-07 Karabalgasun – Stadt der Nomaden https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/2054 <p>Mit der Monographie wird erstmals eine wissenschaftliche Arbeit zur Geschichte der uigurischen Hauptstadt im heutigen Orchontal/Mongolei vorgelegt und liefert damit einen grundlegenden Baustein in der alttürkisch-uigurischen Siedlungsarchäologie.<br>Das Phänomen der Urbanisierung nomadischer Kulturen hat in der eurasischen Steppenarchäologie bisher eine nur untergeordnete Rolle gespielt. Die sehr dünn besiedelte Steppe wurde aufgrund ihrer Weite und der daraus resultierenden Probleme in der Logistik und Durchführung größerer Grabungen nur wenig archäologisch erforscht. Die Ausgrabungsergebnisse des DAI bilden eine wesentliche Grundlage für eine zusammenfassende kritische Analyse und Synopsis der bis dato veröffentlichten Forschungen zur spätnomadischen Siedlungs- und Stadtgeschichte Zentralasiens unter besonderer Berücksichtigung der Mongolei, Südsibiriens und Burjatiens. In der vorliegenden Monographie sind nun die aus den ersten Ausgrabungen von 2009 bis 2011 ergrabenen Baubefunde erstmals in wissenschaftlicher Form ausgewertet und veröffentlicht worden sowie mit umfangreichem Kartenmaterial und Plänen illustriert.<br>Der erste Teil ist ausschließlich der frühuigurischen Hauptstadt Karabalgasun gewidmet. Neben der Forschungsgeschichte wird eine umfangreiche Analyse des Stadtplans von Karabalgasun vorgenommen. Der Schwerpunkt des ersten Teils liegt in der analytisch-diskursiven Darstellung der Baubefunde sowie den stadtgeschichtlich relevanten Stratigraphien aus den untersuchten Komplexen HB1 (manichäischer Sakaralbezirk) und HB2 (sogenannter Palast- oder Tempelbezirk). Hierbei konnten auch Altbefunde früherer Expeditionen berücksichtigt werden und beispielsweise die „vergessenen“ Ausgrabungen des russischen Archäologen Maskov im Rahmen der polnischen Kotwicz-Expedition von 1912 wiederentdeckt und nachvollziehbar verortet werden.<br>Aus den in der Monographie dargestellten Ergebnissen ist besonders die Betonung sogdischer Einflüsse hervorzuheben, die bisher immer gegenüber den scheinbar übermächtigen chinesischen Einflüssen in den Hintergrund geraten waren oder schlichtweg ignoriert wurden. Die deutlich mittelasiatisch-sogdischen Züge einzelner Baustrukturen stehen für eine überwiegend sogdisch geprägte Bauidee, während deren Ausführung und Bautechnik durchaus chinesischer Tradition entspricht.<br>In einem zweiten Teil wird Karabalgasun als urbanes Zentrum in den Kontext weiterer mutmaßlicher Siedlungen dieses Charakters gesetzt und der Fokus über das Orchontal hinaus gelegt. Karabalgasun wird als Gründungsstadt und Zentralort in den größeren Zusammenhang von Stadt und Siedlung im Rahmen spätnomadischer Herrschaftsbildungen eingebracht. Dadurch wird auch die Stadt als ein essentieller Baustein nomadischer Staatsbildung gewürdigt. Hierbei zeigt sich die Einzigartigkeit des uigurischen Urbanisierungsprozesses, resultierend aus verschiedenen Faktoren, die im ersten Teil der Monographie herausgearbeitet wurden.</p> Burkart Dähne Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-12-07 2022-12-07 Tradition und Wandel https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/2042 <p>Das Gräberfeld von Fenghuangshan, Jiangling, Provinz Hubei / Margarete Prüch.</p> <p>Das Gräberfeld von Linyi, Provinz Shandong / Annette Kiesler.</p> Margarete Prüch Annette Kieser Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-12-07 2022-12-07 In kaiserlichem Auftrag. Die Deutsche Aksum-Expedition 1906 unter Enno Littmann https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/2045 <p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;"><span style="color: #131313;">Als erstes Ergebnis der 1905 aufgenommenen diplomatischen Beziehungen mit dem Kaiserreich Äthiopien wurden im Frühjahr 1906 deutsche Ausgrabungen in der heiligen Stadt Aksum unter der Leitung des Orientalisten Enno Litt</span>mann (1875–1958) durchgeführt. Es war ein überaus erfolgreiches Unternehmen, das Kaiser Wilhelm II. tatkräftig unterstützte. 1913 wurden die Ergebnisse in vier Bänden publiziert.</span></span></span></p> <p><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">In zwei Bänden werden nun neue Einblicke zur Deutschen Aksum-Expedition vorgelegt. Band 1 erläutert die Hintergründe, beschreibt Land und Geschichte Eritreas, stellt die Akt<span style="color: #131313;">eure und die Stationen der Reise in Eritrea vor und beschreibt die aufgesuchten archäologischen Plätze. Band 2 wird sich dem Aufenthalt in Äthiopien widmen.</span></span></span></p> <p><span style="color: #131313;"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Diese Publikation richtet sich nicht nur an Fachwissenschaftler sondern auch an alle an Eritrea und Äthiopien Interessierte.</span></span></span></p> Steffen Wenig Burkhard Vogt Wolbert Smidt Sarah Searight Kerstin Volker-Saad Uoldelul Chelanti Dirar Maria Bulakh Didier Morin Abdulkader Saleh Mohammad Josef Eiwanger Werner Daum Thomas Zitelmann Hans von Lüpke Reiner Koppe Rainer Vogt Theodor von Lüpke Ueli Brunner Jonathan Miran Mussie Tesfagiorgis Gianfranco Fiaccadori Manfred Kropp Thomas Scheibner Dieter Eigner Jürgen Renisch Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-12-07 2022-12-07 In kaiserlichem Auftrag. Die Deutsche Aksum-Expedition 1906 unter Enno Littmann https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/2050 <p>Die Deutsche Aksum-Expedition von 1906 und deren umfangreiche mehrbändige Publikation von 1913 zählen unverändert zu den wichtigsten archäologischen Unternehmungen am Horn von Afrika. Die Reihe Forschungen zur Archäologie Außereuropäischer Kulturen des Deutschen Archäologischen Instituts hat jüngst in bislang zwei Bänden zusätzliche, häufig noch unbekannte Quellen erschlossen. Dabei standen im Mittelpunkt einerseits die Akteure und die gesellschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen im ehemaligen Abessinien, in der damaligen Colonia Eritrea und im wilhelminischen Deutschen Reich. Die bis heute anhaltende Wirkung auf die Forschungen in der Region wurde gleichermaßen detailliert diskutiert.<br>Mit dem hier vorgelegten dritten Band wird – wenngleich ohne Anspruch auf Vollständigkeit – dieses Projekt zum Abschluss gebracht. Insgesamt über 30 Beiträge verschiedener Autoren widmen sich wichtigen, neu entdeckten persönlichen Unterlagen der Expeditionsteilnehmer, der äthiopischen Kirchengeschichte, Liturgie und Sakralarchitektur sowie zeitgeschichtlichen und archäologischen Fragestellungen, die aus der Arbeit der Expedition wichtige Anstöße aufnehmen. Die Wiedererschließung der zwischenzeitlich verloren gegangenen fotografischen Dokumentation und die modern anmutende Vorgehensweise bei der Dokumentation der Beobachtungen im Feld erlauben nun zusätzlich die Untersuchung ethnographischer Aspekte etwa bei der Bildauswertung und die Aufarbeitung von Ethnographica im Völkerkunde Berlin und im Nachlass von Theodor von Lüpke.<br>Die diesbezüglichen Bilddateien sind zu­sammen mit weiteren wichtigen Dokumenten in einem DAE-Online-Archiv zugänglich.</p> Steffen Wenig Burkhard Vogt Jörg Linstädter Hans von Lüpke Andreas von Lüpke Wolbert G. C. Smidt Constantin Canavas Anaïs Wion Kerstin Volker-Saad Susanne Ziegler Magnus Treiber Benifer Ghere Elias Alexander Kellner David W. Phillipson Paul B. Henze Verena Böll Denis Nosnitsin Iris Gerlach Jean-François Breton Francis Breyer Abdulkader Saleh Mohammad Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-12-07 2022-12-07 La grotte d'Ifri n'Ammar https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/2055 <p>Die Forschungen in der altsteinzeitlichen Höhlenstation „Ifri n’Ammar“ stellen seit 1997 ein Schwerpunktprojekt innerhalb des deutsch-marokkanischen Kooperationsprogrammes „Préhistoire et Protohistoire au Rif Oriental Marocain“ dar. Dieses wird in Zusammenarbeit der „Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen des Deutschen Archäologischen Instituts“ (KAAK / DAI, Bonn) und des „Institut National des Sciences de L’Archéologie et du Patrimoine“ (INSAP, Rabat) durchgeführt.<br>Der jetzt vorliegende Band „La Grotte d’Ifri n’Ammar - Le Paléolithique Moyen“ ist in seinem Hauptteil der Untersuchung und chronologischen Einordnung der Steingerätetypen aus den unteren Schichtabfolgen der Ifri n’Ammar-Höhle gewidmet.<br>Im nordafrikanischen Maghreb ist bis heute lithisches Material der mittleren Altsteinzeit noch immer stark mit den Kulturbezeichnungen Moustérien und Atérien behaftet.<br>Eine typologische Verbindung dieses regionalen Mittelpaläolithikums zum europäischen Technokomplex des Moustérien wurde schon früh mit den ersten Entdeckungen entsprechender nordafrikanischer Steingerätinventare in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts hergestellt. Zunehmend werden in jüngerer Zeit in der Forschung Stimmen laut, die eine Belegung des nordafrikanischen Mittelpaläolithikums mit dem eurozentrischen Terminus „Moustérien“ kritisieren.<br>In der Ifri n’Ammar gelingt es durch die Anwendung einer fortschrittlichen Ausgrabungstechnik und dank entwickelter Datierungsmethoden, die Sequenzen des Mittelpaläolithikums besser zu strukturieren und dessen Anfänge zu erfassen. Für die Ifri n’Ammar kann so der zeitliche Rahmen dieses Geschehens mittels Thermolumineszenz-Datierung mit verlässlichen Eckdaten von 171.000 bis 83.000 Jahren vor heute angegeben werden.<br>Diskutiert wird in diesem Band auch die räumliche Verbreitung des Atérien, dessen Kernzone in den Maghrebstaaten Marokko, Tunesien und Algerien zu suchen ist. Beachtung wird auch vergleichbaren Artefaktinventaren außerhalb dieses Raumes geschenkt.<br>Stärker ins Rampenlicht gerückt werden auch die aus den Atérien-Schichten der Ifri n’Ammar geborgenen durchbohrten Gehäuse mariner Schnecken, welche angesichts der neuen Datierungen zu den ältesten Schmuckäußerungen der Menschheitsgeschichte zählen. Sie sind somit auch ein Beleg für die Ankunft des anatomisch modernen Menschen in Nordafrika.<br>Ausgehend vom umfangreichen Fundmaterial aus der Ifri n’Ammar widmet sich diese Abhandlung ferner dem Ziel, eine Neudefinition bestehender Kulturabfolgen zu skizzieren und eine Erschließung des regionalen Kulturablaufes und der Umweltbedingungen während des Paläolithikums im mediterranen Ostmarokko zu ermöglichen.<br>Im Annex dieses Bandes liefert Rainer Hutterer (Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn) ausführliche Informationen zur Fauna, Ludwig Reisch (Universität Erlangen) einen Überblick zur Sedimentgenese und Klimageschichte und Daniel Richter (Max Planck Institut für Evolutionäre Anthropologie, Leipzig) eine Zusammenfassung zu den neuen Thermolumineszenz-Datierungen der Fundstelle.</p> Mustapha Nami Johannes Moser Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-12-07 2022-12-07 South Asian Archaeology 2003 https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/2043 <p>Der erste Band der Reihe "Forschungen zur Archäologie Außereuropäischer Kulturen".&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <p>Die Siebzehnte Internationale Konferenz für Südasiatische Archäologie fand vom 7. bis 11. Juli 2003 in Bonn statt. Die Konferenz wurde gemeinsam von der Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen (vormals Kommission für Allgemeine und Vergleichende Archäologie) und der Eurasien-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts ausgerichtet und organisiert. Fast 200 Wissenschaftler und Studenten aus Asien, Europa, Amerika und Australien nahmen an der Konferenz teil. Mehr als 100 Vorträge wurden gehalten, und die Forscher, die nicht in das Vortragsprogramm aufgenommen werden konnten, präsentierten Poster-Sessions.<br>Vortragsprogramm aufgenommen werden konnten. Schließlich fanden 66 Beiträge zur südasiatischen Archäologie ihren Weg in den Tagungsband - mit Themen, die von oberpaläolithischer Felskunst in Belutschistan bis zum Leben und der Zeit von Sir Mortimer Wheeler im Indien der späten 40er Jahre reichen.</p> Ute Franke-Vogt Hans-Joachim Weisshaar Kenneth A. R. Kennedy Fazal Dad Kakar Catherine Jarrige Blanche Barthélemy de Saizieu Roland Besenval Vincent Marcon Cécile Buquet Benjamin Mutin Jean Rodière Jochen Gönsdorf Ute Franke-Vogt Norbert Benecke Reinder Neef Justin C. Morris Rita P. Wright Joe Schuldenrein M. Afzal Khan Susan Malin-Boyce Randall W. Law Bradley Allen Chase Helen Wilkins Massimo Vidale Vasant Shinde Gregory L. Possehl Marta E. Ameri Barbara Helwing D. Artioli C. Guida C. Giardino A. Lazzari Sylvia Winkelmann Mike Teufer Giorgio Stacul Luca Maria Olivieri Emanuele Morigi P. Bianchetti François Widemann David W. Mac Dowall M. Nasim Khan Poonam Chaudhary Haruko Tsuchiya Iken Paap Corinne Pohl-Thiblet Giovanni Verardi Stefano Coccia Monica L. Smith Paul Yule Pradeep K. Behera Martin Brandtner Diana Modarressi-Tehrani Bijaya Kumar Rath Pëtr Andreevič Eltsov Emma L. Harvey J. N. Pal D. Fuller M. C. Gupta Eleni Asouti Ravi Korisettar Miriam Cooke Dorian Q. Fuller K. Rajan W. Wijeyapala Heidrun Schenk Anne Sibylle Hannibal-Deraniyagala Reinhold Walburg Falk Reitz Bernd Steinbring Louise Ford Robin Coningham Martha L. Carter Carolyn W. Schmidt Claudine Bautze-Picron Anna Filigenzi Nakao Odani John Siudmak Marion Frenger Gouriswar Bhattacharya Anne-Claire Juramie Katherine Meahl-Blöndal Gautam Sengupta Jean-Yves Breuil Sandrine Gill Julia A. B. Hegewald Joachim Karl Bautze Gerard Foekema Vincent Lefèvre Cameron A. Petrie Daniel Redlinger Tiziana Lorenzetti Michael W. Meister Ashish Chadha Bridget Allchin Peter Snoy Gerd J. R. Mevissen Karin Bartl Thomas Urban Burkhard Vogt Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-12-07 2022-12-07 "Bubalin" und "Bovidien" in Südmarokko https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/2048 <p>Das Buch hat prähistorische Felsbilder (Petroglyphen) aus dem nördlichen Grenzsaum der Sahara, zwischen westlichem Anti-Atlas, Dschebel Bani und Wadi Draa zum Gegenstand. Die kulturgeschichtliche Auswertung der vorgestellten Quellen betrifft hauptsächlich Fragen ihrer Klassifikation, ihres Kontextes und ihrer Chronologie. Sie werden mit Bezug auf die Kulturgeschichte sowie die Klimaentwicklung, die Geographie und die Ethnographie des mittleren Draa-Tales erörtert. Die der Arbeit zugrunde liegenden Quellen wurden im Rahmen eigener Feldforschungen der Verfasserin systematisch aufgenommen.&nbsp;</p> Renate Heckendorf Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-12-07 2022-12-07 In kaiserlichem Auftrag. Die Deutsche Aksum-Expedition 1906 unter Enno Littmann https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/2046 <p>Der zweite Band der Reihe „In kaiserlichem Auftrag“ trägt den Untertitel „Altertumskundliche Untersuchungen der DAE in Tigray/Äthiopien“.<br>In mehr als 25 Beiträgen werden Autoren über „Äthiopien im Spiegel historischer Karten“ (F. Haubold) und über „Äthiopien vor 100 Jahren“ (Asfa-Wossen Asserate), über die historische Landschaft Tigrays (W. Smidt) sowie über Nordtigray und Eritrea anhand der damals angefertigten Fotografien (A. Ritler und L. Lätt) referieren (Teil 1). Zur DAE wird u. a. die Fortsetzung des Littmann’schen Tagebuches (R. Voigt) geboten, D. Phillipson bespricht die Leistungen der DAE und H. v. Lüpke legt nach Archivrecherchen neue Erkenntnisse zum „Innen leben“ der Expedition, ergänzt durch Anmerkungen von St. Wenig, vor (Teil 2).<br>Der dritte Teil zur Archäologie und Geschichte nimmt einen breiten Raum ein. Nach einer Einführung durch P. Henze resümieren R. Fattovich und J. Phillips die archäologische Forschung in Tigray seit der DAE, während andere Autoren neue Forschungen in Tigray vorstellen. Im vierten Teil werden Materialien wie Inschriften, Münzen, Kleinfunde und anderes besprochen.<br>Ein dritter abschließender Band, der sich vornehmlich den ethnologischen Forschungen der DAE und den von ihr besuchten Kirchen und Klöstern in Aksum, Adwa und Debre Damo widmet, ist in Arbeit.</p> Steffen Wenig Fritz Haubold Asfa-Wossen Asserate Wolbert G. C. Smidt Alfons Ritler Louise Lätt Rainer Voigt David W. Phillipson Hans von Lüpke Paul B. Henze Alessandro de Maigret Pawel Wolf Ulrike Nowotnick Rodolfo Fattovich Jacke Phillips Peter R. Schmidt Klaus Dornisch Manfred S. Kropp Francis Breyer Anaïs Wion Gianfrancesco Lusini Peter Kowalewski Wolfgang Hahn Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-12-07 2022-12-07 Die „Grosse Halle” von Karakorum https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/2052 <p>Die seit dem Jahr 2000 in der altmongolischen Hauptstadt Karakorum laufenden Ausgrabungen haben das althergebrachte Bild der Stadt und seiner Geschichte grundlegend revidiert. Dabei konzentrierte sich eines der zentralen Forschungsprojekte der Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen des Deutschen Archäologischen Institutes bis zum Jahr 2009 auf die Untersuchung der in der Südwestecke der Stadtanlage liegende "Großen Halle". Diese von Ihrem ersten Ausgräber Kiselev in den 40er Jahren noch als Palast des Ögöödej Chan identifizierte Säulenhalle, kann nach <span class="">neueren</span>&nbsp;Forschungsergebnissen eindeutig als buddhistischer Tempel des 13. und 14. Jahrhunderts interpretiert werden. Nach vollständiger Freilegung zeigten sich auf einem künstlich aufgeschichteten Podium die Überreste eines im Grundriss quadratischen Gebäudes, das durch acht mal acht Säulenbasen aus Granit in sieben Zwischenräume oder Joche gegliedert war. Sowohl Ausstattung als auch Bildprogramm und Grundriss der Halle stützen die Annahme, dass es sich um ein religiös genutztes Gebäude gehandelt haben muss. Im Rahmen der vorliegenden Publikation werden zahlreiche Details der baulichen Entwicklung der "Großen Halle" sowie ihrer Beeinflussung untersucht. Mit mongolischer und englischer Zusammenfassung.</p> Christina Franken Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-10-28 2022-10-28 Climate and settlement in Southern Peru https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/2053 <p>Die Kulturen, die im Laufe der Jahrtausende an der trockenen peruanischen Südküste zwischen den Tälern von Chincha und Yauca blühten, hatten einen entscheidenden Einfluss auf die Geschichte der zentralen Anden im Allgemeinen. Bedeutende lokale Kulturen wie Paracas (ca. 800 – 250 v. Chr.) und Nasca (ca. 250 v. Chr. – 650 n. Chr.) sind für Felsritzungen und Bodenzeichnungen bekannt, aber auch für die außergewöhnlichen Fertigkeiten ihrer Handwerker bei der Herstellung hochwertiger Textilien und Keramiken. Die Region spielte auch eine wichtige Rolle bei der Gründung und Ausdehnung der andinen Reiche der Wari (ca. 650 – 1000 n. Chr.) und der Inka (ca. 1470 – 1532 n. Chr.).<br><br>Trotz der Bedeutung der Südküste ist relativ wenig über ihre Siedlungsgeschichte bekannt. Dank eines archäologischen Langzeitprojekts des Deutschen Archäologischen Instituts liegen nun detaillierte Daten für den nördlichen Teil des Einzugsgebiets des Río Grande de Nasca vor, eine Region, die sich aufgrund der Fülle an vergleichsweise gut erhaltenen archäologischen Überresten gut für eine Fallstudie eignet. Auf der Grundlage dieser Daten werden in diesem Band 3.000 Jahre Siedlungsgeschichte rekonstruiert.<br><br>Die Siedlungsmuster von zehn aufeinanderfolgenden Kulturphasen zeigen erhebliche Veränderungen in der Siedlungshierarchie und der Bevölkerungsentwicklung. Zudem verlagerten sich die Siedlungsschwerpunkte. Aufgrund der ariden Bedingungen in dieser Region haben bereits geringe Schwankungen in den absoluten Mengen und der innerjährlichen Verteilung der Niederschläge erhebliche Auswirkungen auf das landwirtschaftliche Potential. Es wird daher der Frage nachgegangen, ob vergangene Klimaschwankungen der Hauptauslöser für Veränderungen im Siedlungsverhalten gewesen sein könnten.<br><br>Dazu werden Analysen archäologischer Daten mit klimageschichtlichen Studien verglichen, die auf signifikante Veränderungen im Niederschlagsverhalten schließen lassen. Zeitliche Korrelationen zwischen wichtigen Entwicklungen in der Besiedlung und im Klima könnten auf einen kausalen Zusammenhang zwischen beiden Phänomenen hinweisen. Auch wenn die begrenzte und uneinheitliche Auflösung der Daten eine eindeutige Bewertung erschwert, scheint der allgemeine Trend darauf hinzudeuten, dass dies in einigen spezifischen Zeiträumen tatsächlich der Fall war. Die meisten größeren Siedlungsverschiebungen und demografischen Instabilitäten stehen jedoch in keinem zeitlichen Zusammenhang mit eindeutig nachweisbaren Klimaveränderungen.</p> Volker Soßna Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-10-28 2022-10-28 Ciudades Mayas del noreste del Petén, Guatemala https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/2051 <p>Die nordöstliche Region des Petén besaß während der vorspanischen Maya-Periode besondere Bedingungen für die kulturelle, politische und bauliche Entwicklung. Praktisch der gesamte nordöstliche Quadrant war 1200 Jahre lang (300 v. Chr. - 900 n. Chr.) in produktiver Tätigkeit. In diesem Gebiet liegt Tikal, die mächtige Großstadt des zentralen Maya-Tieflandes. Tikal ist zweifelsohne die bekannteste und am besten erforschte Maya-Stadt in Guatemala. Aber Tikal allein, ohne Stätten wie Nakum, Yaxhá, El Zotz, Uaxactún, Xultú und viele andere, hätte nicht als Kopf eines regionalen Systems fungieren können. Alle Teile des Ganzen, mit großen und kleinen städtischen Zentren, waren wichtig, um eine ganz besondere und spektakuläre lokale Kultur von Weltrang hervorzubringen.</p> <p>Das Buch ist in vier Teile gegliedert. Nach einem Überblick, in dem der Hintergrund und die Arbeitsmethodik erläutert werden, wird der Felddatensatz vorgestellt. Der Katalog enthält neu erhobene Datensätze für 64 Maya-Städte, von denen 28 zum ersten Mal erfasst sind. Der neue Korpus wird Fundort für Fundort beschreibend und grafisch vorgelegt.</p> <p>Die Informationen zu den einzelnen Fundorten werden dann in Tabellen zusammengefasst und gruppiert, die in gleicher Weise konzipiert sind um eine sinnvolle Vergleichbarkeit der Daten zu gewährleisten. Wichtig ist auch der Übersichtsplan der Region, in den die 128 bisher erfassten archäologischen Stätten aufgenommen wurden.</p> Oscar Quintana Raúl Noriega González Breitner Telma Tobar Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-10-28 2022-10-28 Die Inschriften von Pergamon https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/873 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1890).</p> Max Fränkel Ernst Fabricius Carl Schuchhardt Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-10-27 2022-10-27 Die Skulpturen mit Ausnahme der Altarreliefs https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/861 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1908).</p> Franz Winter Jakob Schrammen Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-10-27 2022-10-27 Die Inschriften von Pergamon https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/874 <div class="value"> <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1895).</p> </div> Ernst Fabricius Carl Schuchhardt Max Fränkel Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-10-27 2022-10-27 Das Traianeum https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/866 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1895).</p> Hermann Stiller Otto Raschdorff Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-10-26 2022-10-26 Die Theater-Terrasse https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/868 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1896).</p> Richard Bohn Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-10-26 2022-10-26 Das Heiligtum der Athena Polias Nikephoros https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/871 <div class="value"> <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1885).</p> </div> Richard Bohn Hans Droysen Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-10-21 2022-10-21 Iconografía de la cultura Tolita https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/2047 <p>Welche Personen kommen in der Ikonographie der Tolita-Kultur vor? Was stellen die Figuren dar? Sind sie naturalistische Darstellungen des täglichen Lebens dieser Gesellschaft oder können sie als Metaphern eines ideologisch-religiösen Systems betrachtet werden? Welcher Art ist die Ikonographie? Welche Aspekte der Gesellschaft drückt sie aus, ist es möglich, Informationen über ihre soziale Organisation zu erhalten? Inwieweit können ikonographische und archäologische Forschung kombiniert werden, um dem Wissen über diese Gesellschaft näher zu kommen?</p> <p>Dies sind einige der Fragen, die mit dieser Arbeit beantwortet werden sollen. Hierzu wurde eine möglichst große Zahl von Fundstücken zusammengetragen und nach einheitlichen Kriterien klassifiziert, als Vorstufe zur Analyse.</p> <p>Unter der Prämisse, dass figurative Darstellungen als Träger kodierter Botschaften zu verstehen sind, wird auf die Semiotik als Arbeitsinstrument zurückgegriffen, um das den Bildern zugrunde liegende strukturelle System zu verstehen.</p> <p>Unsere Lektüre der hier vorgestellten figurativen Objekte der Tolita-Kultur führt uns zur Rekonstruktion einer komplexen Gesellschaft mit einem regen politischen Leben. Wir gehen davon aus, dass es bestimmten Gruppen in dieser Gesellschaft gelungen ist, durch ideologische Manipulationen an die Macht zu gelangen, angefangen bei der Infragestellung alter Werte bis hin zur Legitimierung von Personen, die eine mystische Abstammung behaupten, als Herrscher. Diese Lektüre ist sicherlich nur ein Fragment des großen Buches, das sich in diesen symbolträchtigen Bildern verbirgt. Sie ist ein erster Beitrag zu einem immensen Feld, das in Falle der vorspanischen Kulturen des heutigen Ecuadors fast völlig unerforscht ist.</p> María Fernanda Ugalde Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-10-20 2022-10-20 Mongolian-German Karakorum expedition https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/2057 <p>Karakorum, die erste Hauptstadt des mongolischen Weltreiches wird seit 1998 von Archäologen der Universität Bonn in einem interdisziplinären und internationalen Kooperationsprojekt erforscht. Die erstmalige langjährige Untersuchung einer neugegründeten Stadt in der mongolischen Steppe wirft neues Licht auf die Komplexität reiternomadischer Organisationsformen. Die Grabungsfläche an der Hauptstraße der Stadt eröffnen tiefe Einblicke in ein chinesisch geprägtes Handwerkerviertel sowie die Lebensumstände der Bewohner im 13./14. Jahrhundert n. Chr. Die Publikation umfasst Funde und Befunde aus den Grabungen in der Stadtmitte sowie Beiträge zur Erforschungsgeschichte Karakorums, aber auch zur Umweltgeographie und zur Religionsgeschichte.</p> Jan Bemmann Ulambai︠a︡ryn Ėrdėnėbat Ernst Pohl Wolfgang Schwangart Eva Becker Iulia Elikhina Gonchigsüren Nomguunsüren Christine Lee Manfred Rösch Angela von den Driesch Klemens Kelm Dovdoĭn Bai︠a︡r Udo B. Barkmann Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-10-20 2022-10-20 Dawn of Japan https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/2056 <p>Ein Bronzespiegel des dritten Jahrhunderts unserer Zeitrechnung, jetzt im Nationalmuseum in Tokyo, stellt bewegte Kriegstänzer dar. In sorgfältiger Beschreibung und mit reicher archäologischer Dokumentation identifizieren die Autoren der vorliegenden Studie die Tänzer als das Heer Jimmus, des legendären ersten Kaisers von Japan. Die schriftlichen Aufzeichnungen über den Ursprung Japans, die im „Kojiki“ und „Nihon Shoki“, in Büchern des achten Jahrhunderts, überliefert sind, entsprechen Punkt für Punkt den Reliefs des Spiegels, so dass die schriftlich überlieferte Legende auch schon im dritten Jahrhundert entstanden sein muss und deswegen, im Gegensatz zur heute vorherrschenden Ansicht, der Wahrheit einigermaßen nahekommen dürfte. Jimmu, der Gründer des Landes Japan und seines regierenden Hauses, war demnach eine geschichtliche Persönlichkeit.<br>Auch andere Spiegel, Malereien, und Felszeichnungen der Kofunzeit (250-600) stellen seine Taten und Mythen dar: die Goroyama-Gemälde zeigen seinen Sieg bei Tomi, die Takaida Felszeichnungen seinen Yamato-Feldzug, und die „Seetanz“-Spiegel die Hilfe, die ihm die Meeresgötter gewährten. Diese und andere Kunstwerke berichten ferner davon, dass Amaterasu seine Hauptgöttin war, beschreiben seine Reise als Hikohohodemi zum Palast des Meresgottes, und bilden sein Wani-Seereittier, seine Schamanin Sarume, und den Affengott Sarutahiko ab, womit der frühen Shintoreligion ein reicher Bildschatz zuwächst.<br>Der Band (120 Seiten, 47 Textabbildungen, 16 Farbtafeln) leistet einen gewichtigen Beitrag zur japanischen Geschichte, Kunst, und Religion, indem er den bisher nebelhaften Ursprung Japans als ein zeitlich und räumlich festgelegtes historisches Ereignis aufzeigt und mit zahlreichen Bildern aus der Zeit der Ereignisse veranschaulicht. Ferner enthält er eingehende Berichte und Bilder japanischer Kriegführung aus einer viel früheren Zeit als der der Samurai.<br>Als wissenschaftliches, archäologisches Werk hält sich diese Studie mit Absicht von den politischen Folgen seiner Entdeckung zurück. Die werden allerdings kaum auf sich warten lassen, denn Kaiser Jimmu ist ein Idol der japanischen Rechten. Bis 1945 durften weder seine Existenz noch seine Taten bezweifelt werden, dann wurde er „hingemordet“. Die Entdeckung und der archäologische Beweis seiner einstigen Herrschaft wird demnach nicht nur unter Geschichtswissenschaftlern Wellen schlagen und zu einer Neueinschätzung der Anfänge Japans führen.</p> Michael Speidel Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-10-20 2022-10-20 Archaeological Investigations in Guadalupe, Northeast Honduras https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/2044 <p><strong>Dieser Band wird Ende 2022 in gedruckter Form erscheinen. Dieses Buch ist in zwei Teilen erhältlich. Der erste Teil enthält den Text und der zweite Teil die digitalen Ergänzungen.</strong></p> <ul> <li class="show">Der Textteil wird 2024 als PDF verfügbar sein.&nbsp;</li> </ul> <p>&nbsp;</p> <p>Der Nordosten von Honduras befindet sich am Schnittpunkt dreier großer Kulturräume: Mesoamerika, dem südlichen Mittelamerika und der Karibik. Obwohl der Nordosten von Honduras eine Schlüsselrolle für das Verständnis der Interaktion zwischen den Bewohnern dieser Kulturräume spielt, wurde dort bisher nur wenig archäologische Forschung durchgeführt.<br>Traditionell wurde die Region als Zwischenbereich wahrgenommen und in erster Linie über ihre Zugehörigkeit zu den benachbarten Regionen definiert. Auf der Grundlage von Forschungen in der Küstensiedlung von Guadalupe (900–1525 n. Chr.) und unter Verwendung der Netzwerktheorie rückt diese Publikation den Nordosten von Honduras in ein neues Licht und bietet eine alternative Perspektive zu den traditionellen Konzepten von Kulturräumen, Komplexität und Interaktion. Sie konzentriert sich auf lokale und regionale Prozesse und die Neubewertung der interregionalen Beziehungen und enthält erstmals eine detaillierte Untersuchung der Beziehungen zur Karibik. Diese Beobachtungen basieren auf wissenschaftlich-chemischen und stilistischen Analysen einer Vielzahl von Funden und Befunden aus Guadalupe und seiner Umgebung, einschließlich eines neuen Klassifikationsschemas für Keramik.</p> Franziska Fecher Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-10-20 2022-10-20 Fuente Álamo. Teil 5. Die Grabungen am Südhang der bronzezeitlichen Höhensiedlung https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/111 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 2019).</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <p>Fuente Álamo (Provinz Almería, Andalusien) gehört zu den ältesten Forschungsgrabungen in Spanien. Schon die ersten Grabungen der Gebrüder Louis und Henri Siret Ende des 19. Jahrhunderts erbrachten so bedeutende Ergebnisse, dass von 1977 bis 1999 unter der Leitung von Hermanfrid Schubart, und während der letzten beiden Kampagnen von Michael Kunst, die Madrider Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) mit ihren spanischen Kooperationspartnern und zahlreichen Mitarbeitern dort geforscht hat. Die Ergebnisse sind in vier Monographien des DAIMadrid und in zahlreichen Aufsätzen publiziert. Der vorliegende fünfte Band ist den Grabungen auf dem steilen Südhang gewidmet. Vor diesem Hintergrund ist Fuente Álamo zu einer Referenz für die bronzezeitliche El Argar-Kultur geworden. Der Bochumer Prähistoriker Volker Pingel, dem dieser Band gewidmet ist, war von 1988 bis 1999 Leiter der Ausgrabung auf dem Südhang von Fuente Álamo. Nach seinem frühen Tod hat H. Schubart, die Bearbeitung und mit Unterstützung des DAI, die Publikation übernommen. Beispielhaft auch in Bezug auf die komplexe Stratigraphie ist die Dokumentation der Reste der Häuser, die in den Hang gebaut waren, und der teilweise reich ausgestatteten Gräber. Das Werk schließt eine Forschungslücke, bietet die Basis für künftige Detailstudien, wie etwa der Tierknochen- oder Pflanzenfunde von Fuente Álamo, und liefert einen bedeutenden Beitrag für die internationale Bronzezeitforschung.</p> Hermanfrid Schubart Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-08-31 2022-08-31 Die Besiedlungs- und Landschaftsgeschichte im Empordà https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/121 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 2005).</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> Dirce Marzoli Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-08-31 2022-08-31 Die römischen Inschriften von Tarraco https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/126 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1975).</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> Géza Alföldy Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-08-31 2022-08-31 Mozarabischer Baudekor 1 https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/1667 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1991).</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> Sabine Noack-Haley Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-08-31 2022-08-31 Spolien im Umkreis der Macht https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/1693 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 2009).</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> Thomas G. Schattner Fernando Valdés Fernández Michael Koch Antje Krug Ortwin Dally Franz Alto Bauer Wolfram Martini Christoph Eger Rafael Barroso Cabrera Lorenzo Arias Páramo Henrik Karge Antonio Peña Jurado Barbara Finster Christian Ewert Sabine Panzram Adolf Heinrich Borbein Michael Blech Lothar Haselberger Jean Passini Fernando Valdés Fernández Jesús Carrobles Santos Jorge Morín de Pablos Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-08-31 2022-08-31 Die "Casa de Pilatos" in Sevilla https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/109 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 2002).</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> Markus Trunk Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-08-31 2022-08-31 Munyat Ar-Rummānīya https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/118 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 2019).</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <p>Bei der Genese des Gartens der europäischen Renaissance spielte die islamische Gartenkultur eine entscheidende Rolle. Umso mehr muss überraschen, wie wenig bislang über islamische Gärten des Mittelalters geforscht worden ist. Unsere Kenntnisse der islamischen Gartenbautradition beruhen beinahe ausschließlich auf literarischen Quellen und historischen Abbildungen. Erst in jüngster Zeit haben sich auch archäologische Projekte der Erforschung islamischer Gärten gewidmet. Der Landsitz ar- Rumma¯n¯Iya außerhalb der Stadt Córdoba (Spanien) bietet auf einzigartige Weise die Chance, einen Garten aus der Blütezeit der islamischen Kultur zu erforschen. Durch die Überlagerung des Gartens mit dem Zerstörungsschutt angrenzender Gebäude ist die ursprüngliche Gartenoberfläche noch auf einer beachtlich großen Fläche ungestört erhalten geblieben. Von 2013 bis 2014 war der Garten Gegenstand eines Forschungsprojektes, welches gemeinschaftlich von dem Deutschen Archäologischen Institut, dem Conjunto Arqueológico de Madinat al-Zahra und der Universidad Autónoma de Madrid durchgeführt wurde. Dabei wurden Reste des Bewässerungs- und Erschließungssystems des Gartens entdeckt. Archäobotanische Untersuchungen erbrachten zudem Hinweise, welche Pflanzenarten in dem Garten wuchsen, darunter der bislang früheste Nachweis auf der Iberischen Halbinsel für Granatapfel- und weiße Maulbeerbäume. Letztere waren Voraussetzung für die Entwicklung einer eigenständigen Produktion von Seide. In dem vorliegenden Band werden die Ergebnisse des Projektes umfassend dargestellt und in einen kulturhistorischen Rahmen gestellt.</p> Felix Arnold Anja Heidenreich Alberto Cantor García Elena Salinas Corina Liesau von Lettow-Vorbeck María Oliva Rodríguez-Ariza Antonio Vallejo Triano Eva Montes Moya Enriqueta Martín-Consuegra Fernández Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-08-31 2022-08-31 Die Megalithgräber der Iberischen Halbinsel https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/124 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1965).</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> Vera Leisner Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-08-31 2022-08-31 Die Kultur der Bronzezeit im Südwesten der Iberischen Halbinsel https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/1691 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1975).</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> Hermanfrid Schubart Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-08-31 2022-08-31 Tarschisch und Hispanien https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/1697 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1984).</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> Michael Koch Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-08-31 2022-08-31 Monte do Facho 1 https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/93 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 2019).</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <p>Der »Monte do Facho« (O Hío/Cangas), ein mächtiger Hügel, erhebt sich nordwestlich der »ría de Vigo« unmittelbar über dem Ufer des atlantischen Ozeans mit Blick nach Westen. Auf dem Hügelkamm und an seinen Flanken wurden seit Jahrzehnten prähistorische und antike Überreste vermutet, begründet durch Ringwälle und eine Reihe von epigraphischen Streufunden in unmittelbarer Nähe des Hügels. Aber erst die systematische Grabung durch ein deutsch-galicisches Forscherteam ab 2003 erbrachte Gewissheit über sowohl eine prähistorische Besiedlung als auch ein eisenzeitliches »castro« und vor allem ein schlichtes, aber umfangreiches Heiligtum zu Ehren einer bis dahin unbekannten keltischen Gottheit aus der mittleren und späteren Kaiserzeit, deren Name DEUS LAR BERUS BREUS gelautet haben muss. Die Grabung ergab die Existenz von nahezu fünfzig Weihaltären, die zusammen mit früheren epigraphischen Funden aus der Umgebung des Hügels, heute in den Museen von Pontevedra und Vigo, rund einhundert und dreißig Weihaltäre und Altarfragmente zu Ehren dieser Gottheit ausmachen. Aus epigraphischer Sicht handelt es sich um die bislang zahlenmäßig größte Weihung für eine einheimische Gottheit auf der Iberischen Halbinsel. Die Weihaltäre sind im Bild vorgestellt, gelesen und transkribiert sowie epigraphisch interpretiert. Der historische Kontext ist, soweit es der heutige Forschungsstand erlaubt, dargestellt. Die Publikation bedeutet einen Meilenstein in der Erforschung der außerordentlich komplexen Religiosität des keltisch-römischen Nordwestens Hispaniens.</p> Michael Koch Thomas G. Schattner Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-08-31 2022-08-31 Die Dekorelemente der Wandfelder im Reichen Saal von Madinat az-Zahra' https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/116 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1996).</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> Christian Ewert Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-08-31 2022-08-31 Die Megalithgräber der Iberischen Halbinsel https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/122 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1956).</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> Georg Leisner Vera Leisner Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-08-31 2022-08-31 Die Tribusinschriften des römischen Hispanien https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/127 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1985).</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> Rainer Wiegels Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-08-31 2022-08-31 Menschliche Skelettreste aus Siedlungen der El Argar-Kultur https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/1668 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1990).</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> Manfred Kunter Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-08-31 2022-08-31 Die Meseta-Kulturen der Iberischen Halbinsel https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/1695 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert <span class="error">1969</span>).</p> <p>&nbsp;</p> Wilhelm Schüle Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-08-31 2022-08-31 Widerhakenspitzen des Magdalénien Westeuropas https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/110 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1995).</p> <p>&nbsp;</p> Gerd-Christian Weniger Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-08-31 2022-08-31 Forschungen zur almohadischen Moschee Lieferung 1. Vorstufen https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/119 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1981).</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> Christian Ewert Jens-Peter Wisshak Joëlle Napoli Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-08-31 2022-08-31 Die Megalithgräber der Iberischen Halbinsel https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/125 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1998).</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> Vera Leisner Philine Kalb Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-08-31 2022-08-31 Spanisch-islamische Systeme sich kreuzender Bögen. I https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/1692 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1968).</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> Christian Ewert Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-08-31 2022-08-31 Forschungen zur almohadischen Moschee Lieferung 4 https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/108 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1991).</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> Christian Ewert Jens-Peter Wisshak Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-08-31 2022-08-31 Mulva 3 https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/117 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1993).</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> Michael Blech Theodor Hauschild Dieter Hertel Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-08-31 2022-08-31 Die Megalithgräber der Iberischen Halbinsel https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/123 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1959).</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> Vera Leisner Georg Leisner Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-08-31 2022-08-31 Die Bauinschriften des Aquäduktes von Segovia und des Amphitheaters von Tarraco https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/128 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1997).</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> Géza Alföldy Peter Witte Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-08-31 2022-08-31 Toscanos https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/1690 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1969).</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> Hans Georg Niemeyer Hermanfrid Schubart Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-08-31 2022-08-31 Spanisch-islamische Systeme sich kreuzender Bögen III https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/1696 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1980).</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> Christian Ewert Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-08-31 2022-08-31 Studies on the Urban History of Meninx (Djerba) https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/350 <ul> <li class="show">The digital text book will be released in Summer 2024.</li> <li class="show">The digital excavation documentation can be accessed already.</li> </ul> <p>Meninx was the eponymous capital of the island of Djerba in Antiquity. The spacious seaport, situated on a protected gulf, was famous as one of the main production centres of purple dye in the Mediterranean and developed into one of the largest metropolises in Roman North Africa. In 2015, an archaeological research project was initiated in cooperation between the Institute of Classical Archaeology at the University of Munich and the Institut National du Patrimoine, Tunisia, in order to explore the urban development of this previously little-known ancient site. First, the internal urban structure was clarified by means of a large-scale geophysical prospection. Then, during two field research campaigns in 2017 and 2018, targeted excavations were carried out, which, together with their rich and diverse finds, provided exemplary insight into various spheres of urban life in all periods of the city's history, from Punic times to Late Antiquity (4th century B.C. to 7th century A.D.). In addition, underwater archaeological investigations have for the first time shed light on the harbour facilities of Meninx.</p> <p>The present volume offers a synthesis of the multifaceted results of these investigations. lt has become clear that Meninx, with its regional and supra-regional economic contacts, played a central role for the island, which functioned as a hub between Mediterranean maritime trade networks and the nearby mainland with its trading routes leading into the Sahara. In its role as a centre of production and trade, Meninx was strikingly different from the other Tripolitan coastal metropolises, Sabratha and Lepcis Magna, in that urban life was entirely focused on the sea and its resources.</p> Stefan Ritter Sami Ben Tahar Agnes Weinhuber Jörg W. E. Fassbinder Paul Scheding Juliane Watson Nichole Sheldrick Nicolas Lamare Christoph Lehnert Robert C. Arndt Linda Stoeßel Lena Gabler Mekki Aoudi Saskia Kerschbaum Marina Apatsidis Alexander Köppe Max Fiederling Tobias Pflederer Ahmed Gadhoum Johannes Lipps Kilian Wolf Dennis Mario Beck Karin Mansel Tomoo Mukai Francesca Assirelli Bianca Mancini Bartlin Schöpflin Martin Kovacs Sebastian Kranz Salvatore Ortisi Stephanie Schmittner Julia Thois Simon Trixl Joris Peters Wim Van Neer Wim Wouters Michèle Dinies Viola Podsiadlowski Reinder Neef Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-06-01 2022-06-01 Der kommagenische Mazdaismus https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/1090 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1991)</p> Helmut Waldmann Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-05-17 2022-05-17 Ceramic Technology, Production and Use in an Urban Settlement on the Middle Nile https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/271 <p>Mit der Untersuchung eines umfangreichen Keramikkorpus aus Hamadab, einer antiken Stadt im Mittleren Niltal, wird ein grundlegender Beitrag zur Erforschung der meroitischen Keramik geleistet. Die systematische Auswertung von Fehlbränden aus einem Töpferofen und von Haushaltskeramik des 2. bis 4. Jh. n. Chr. eröffnet neue Perspektiven zum Verständnis der Herstellungstechniken und der Verwendung von Keramikgefäßen im Lebensalltag altafrikanischer Siedlungen. Wichtige methodische Grundlagen für zukünftige Studien liefert dabei die Anwendung verschiedener Analysemethoden, wie archäometrische Materialanalysen, sowie die Einbeziehung kontextueller Zusammenhänge und ethnoarchäologischer Beobachtungen, die in ihrer Zusammenschau zur Rekonstruktion der antiken Lebensumstände beitragen.</p> Ulrike Nowotnick Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-05-02 2022-05-02 Antike Münzfunde Südwestdeutschlands https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/161 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1960)</p> Karl Christ Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-02-21 2022-02-21 Das Grottenheiligtum am Osthang https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/207 <p><strong>Dieses Buch liegt in zwei Teilen vor.</strong></p> <ul> <li class="show">Der Textteil des Buches wird im Januar 2024 freigeschaltet.</li> <li class="show">Der erweiterte Online-Katalog ist bereits verfügbar.</li> </ul> <p>Mit dem Grottenheiligtum am Osthang des Stadtbergs nimmt dieser Band eines der innerstädtischen Naturheiligtümer in den Blick, die im späten Hellenismus ein integraler Bestandteil der urbanen Struktur Pergamons waren. Neben der Architektur, die Grotten und Felsen integriert und dabei in spezifischer Weise inszeniert, wird auch das umfangreiche Fundmaterial detailliert aufgearbeitet. Der besonders günstigen Überlieferungslage ist es zu verdanken, dass sich mit diesem Fundkomplex ein großer Teil des Heiligtumsinventars erhalten hat. Ein umfangreicher Komplex von gut erhaltener Gefäßkeramik schließt eine Lücke in der Chronologie der späthellenistischen Keramik aus Pergamon. Darüber hinaus erlaubt er die Rekonstruktion von Bankettgeschirrsets und wirft damit ein Schlaglicht auf die Ausstattung und Organisation eines mutmaßlichen Vereinshauses. Etwa 130 Terrakottastatuetten sowie Funde aus Metall, Stein, Glas und zahlreiche Tierknochen vervollständigen das facettenreiche Fundspektrum.</p> <p>Benjamin Engels entwirft auf Grundlage einer nahansichtigen Analyse der Funde und Befunde ein detailliertes Bild der Bankett- und Votivpraxis im Grottenheiligtum und untersucht dessen sozial- und kulturhistorische Bedeutung im lokalen und überregionalen Vergleich.</p> Benjamin Engels Peggy Morgenstern Copyright (c) 2022 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2022-02-04 2022-02-04 Die römischen Tempel im Heraion von Samos https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/433 <p>Dieser zweite Band der römischen Tempel von Samos widmet sich dem Peripteros und dem Naiskos, die unmittelbar vor dem großen Altar der Hera errichtet wurden. Sie stehen im Zusammenhang mit einer umfangreichen Neuordnung des Heraion in der frühen Kaiserzeit mit zahlreichen Baumaßnahmen, die an die alten archaischen Kultbauten im Heraion und deren Bautradition anknüpfen. Der römische Peripteros und Naiskos sind zwar Neubauten, folgen aber keineswegs den üblichen Bauformen ihrer Zeit, sondern sind singuläre Bauten, die in einer subtilen Weise die archaischen Kultbauten im Heraion aufgreifen.</p> Thekla Schulz Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2021-12-30 2021-12-30 Nordost-Tor und persische Belagerungsrampe in Alt-Paphos https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/434 <p>Für die Geschichte und Archäologie der Stadt Alt-Paphos auf Cypern ist die persische Belagerungsrampe beim Nordost-Tor auf dem Marchellos-Plateau von höchstem Interesse. Da die Rampe im Zusammenhang mit einem kurz nach 500 v.&nbsp;Chr. zu datierenden Belagerungskrieg aufgeschüttet wurde, bildet sie einen im archaischen Cypern einzigartigen chronologischen Referenzpunkt. In die Rampe verbaut waren Trümmer eines mutwillig zerstörten Heiligtums mit seinen Votivgaben. Der Band legt dieses ungewöhnliche Fundensemble erstmals in seiner Gesamtheit vor und beleuchtet dessen archäologische und kunsthistorische Bedeutung.</p> Danielle Leibundgut Wieland Veronica Tatton-Brown Franz Georg Maier Min Luo Qinglin Ma Marie-Louise von Wartburg Heinz Berke Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2021-12-30 2021-12-30 Ursprung und Frühzeit des Heraion von Samos https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/432 <p>Dieser Band behandelt grundlegend Ursprung und Frühzeit des Heraion von Samos, eines der bedeutendsten Heiligtümer der griechischen Welt. Dabei werden Topographie, Architektur und Geschichte des Heiligtums von der ›minoischen Thalassokratie‹ über die mykenische Expansion, die ›Ionische Wanderung‹, die Zeit der ersten Blüte im 7. Jh. v. Chr. mit internationalen Beziehungen zu Ägypten und dem Vorderen Orient sowie dem Bau der ersten Tempel, Hekatompedoi I und II, bis zur Errichtung des ersten Großtempels, Dipteros I, in der 1. Hälfte des 6. Jhs. v. Chr. verfolgt und in den geographischen Kontext der gleichzeitigen Entwicklungen auf den anderen Inseln der südöstlichen Ägäis und an der Westküste Kleinasiens gestellt.</p> Hans Walter Angelika Clemente Wolf-Dietrich Niemeier Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2021-12-30 2021-12-30 Aspekte von Unfertigkeit in der kaiserzeitlichen Architektur https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/187 <p>Nichtvollendete Bauten und Bauglieder sind in der kaiserzeitlichen Architektur ausgesprochen häufig zu beobachten. Bislang wurde dieses Phänomen allerdings noch nicht systematisch aufgearbeitet. Im Rahmen des Workshops »Unfertigkeit in der römischen Architektur«, der vom Architekturreferat des Deutschen Archäologischen Instituts organisiert wurde, konnte erstmals anhand von Fallstudien ein Einblick in die Bandbreite der Artikulationen von Unfertigkeit in der kaiserzeitlichen Architektur gewonnen werden. Daneben war es möglich, auf der Grundlage der Spuren am Stein und den daraus abzuleitenden Werkprozessen auch denkbare Interpretationsspielräume zu diskutieren. Ebenso wurden grundsätzliche methodische Ansätze für die Analyse von Unfertigkeit erörtert. Es zeigte sich, dass für die weiterführende Vertiefung des Themas eine verbindliche Terminologie sowie eine Vorgehensweise zur Unterscheidung von verschiedenen Arten von Unfertigkeit eine wichtige Grundlage darstellen. Ein erster Vorschlag wird in diesem Band gemacht. Zudem wurde mehr als deutlich, dass jeder Unfertigkeitsbefund eine an den jeweiligen Kontext angepasste individuelle Herangehensweise benötigt, da die historischen und kulturellen Hintergründe dieses Phänomens vielschichtig sein können. Die thematisch breit gestreuten Beiträge dieses Workshops sollen in erster Linie als Anregung zu einer fortzusetzenden Diskussion und Beschäftigung mit dem Thema der Unfertigkeit dienen.</p> Birte Geißler Ulrike Wulf-Rheidt Jürgen Giese Matthias Grawehr Alfred Schäfer Gabrielle Kremer Hilke Thür Markus Trunk Georg A. Plattner Burkhard Emme Ursula Quatember Jürgen Giese Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2021-12-15 2021-12-15 La bóveda en la arquitectura maya https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/131 <p><strong>Dieses Buch ist in zwei Teilen erhältlich. Der erste Teil enthält den Text und der zweite Teil die digitalen Ergänzungen.</strong></p> <p>Der Textteil wird 2024 als PDF verfügbar sein.</p> <p>Mit einer langen Bautradition von mehr als zehn Jahrhunderten ist das Gewölbe eines der charakteristischsten Elemente der Maya-Architektur. Dieses auf dem Prinzip der Annäherung der Schichten basierende System der Steinmauerbedeckung zeigt einerseits die Kontinuität der Bautechniken in dieser alten Zivilisation und andererseits die Unterschiede in der technologischen Entwicklung, die zwischen den verschiedenen Regionen des Maya-Tieflandes stattfanden. Diese Doktorarbeit befasst sich mit dem Studium der Maya-Gewölbe durch die Erfassung und detaillierte Analyse einer breiten Auswahl von Gewölben aus verschiedenen geographischen Gebieten und chronologischen Perioden. Die bei den Feldforschungen gewonnenen und durch bibliografische Quellen ergänzten Informationen wurden in eine speziell entwickelte Datenbank für Maya-Gewölbe eingegeben, die die Archivierung, Analyse und den Vergleich aller Merkmale der Gewölbe ermöglicht. Auf der Grundlage der Analyse dieses Korpus von Gewölben aus architektonischer Sicht, wird eine allgemeine Klassifizierung der Maya-Gewölbe nach mehreren Kriterien vorgeschlagen. Dabei werden Aspekte wie Form, Geometrie, Funktion, Symbolik und die konstruktiven Merkmale des gewölbten Raumes ebenso berücksichtigt, wie die bei ihrem Bau zur Anwendung gekommenen technologischen Fortschritte. Durch die vergleichende Untersuchung der Stichprobe wurden die charakteristischen Merkmale und Besonderheiten der Gewölbe verschiedener geografischer Gebiete ermittelt und ihre Entwicklung im Laufe der Zeit analysiert, was uns erlaubt, Hypothesen über die historischen Beziehungen zwischen den verschiedenen Regionen und die möglichen Transfers von Wissen im Maya-Bauwesen zu formulieren. Die Beobachtung des aktuellen Erhaltungszustands der untersuchten Gebäude hat es uns außerdem ermöglicht, die Verfallsprozesse dieser Strukturen zu analysieren und als Schlussfolgerung einige allgemeine Kriterien für die Ausgrabung, Erhaltung und Restaurierung von Maya-Gewölbebauten vorzuschlagen, einer Architektur von großem Wert für das Kulturerbe, deren Erhalt in vielen Fällen ernsthaft gefährdet ist.</p> Laura Gilabert Sansalvador Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2021-12-08 2021-12-08 Ägyptens schöne Gesichter https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/367 <p><strong>Dieses Buch liegt in zwei Teilen vor.</strong></p> <ul> <li class="show">Der Textteil des Buches wird im November 2023 freigeschaltet.</li> <li class="show">Der Datenbank-Katalog ist bereits verfügbar.</li> </ul> <p>Wie handeln Mumienmasken? Diese Frage ist Ausgangspunkt der Untersuchung, die auf einen Perspektivenwechsel abzielt. Im Gegensatz zur vorherrschenden modernen Sichtweise werden Mumienmasken hier nicht allein als unbelebte Objekte, sondern als eigenständige Entitäten betrachtet, die je nach Verwendungszusammenhang einen Subjektstatus einnehmen konnten. Aus antiker Perspektive fand der Mensch in ihnen einen gleichberechtigten Handlungspartner. Zu untersuchen, wie die Mumienmaske zu einem solchen handlungsfähigen Akteur werden konnte und in welchen Zusammenhängen dies geschah, ist daher der wesentliche Kern des Buches.</p> Asja Müller Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2021-11-20 2021-11-20 The Environmental History of the Prehistoric Sárköz Region in Southern Hungary https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/77 <p>Band 1 dieser neuen Reihe legt aktuelle Forschungen zur Umweltgeschichte einer Region in Südungarn vor, der Sárköz-Region am Rand des zentralen Karpatenbeckens. Diese Region war geprägt von der Donau, die sich hier aufteilte, mäandrierte, wieder zusammenfloss und eine sehr dynamische Landschaft schuf. Die Beiträge geben Einblicke in die Geschichte dieser Landschaft auf der Basis von hydrologischen Daten, von Informationen aus verlandeten Gewässern und von Untersuchungen von Pflanzenresten aus Ausgrabungen zweier vorgeschichtlicher Siedlungsplätze. Im Zentrum stehen detaillierte Analysen von Grabungs- und Prospektionsergebnissen der Siedlungen von Alsónyék, Fajsz-Kovácshalom, Fajsz-Garadomb und Tolna-Mözs.</p> Eszter Bánffy Knut Rassmann Frank Stevens Krisztián Oross Tibor Marton Anett Osztás Gábor Serlegi Kay Winkelmann Pál Sümegi Katalin Náfrádi Tünde Törőcsik Gusztáv Jakab Elvira Bodor Mihály Molnár Balázs Sümegi Réka Orsolya Tapody István Knipl Rozália Kustár Angela Kreuz Péter Pomázi Jörg Petrasch László Domboróczki Pál Raczky Copyright (c) 2020 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2021-11-04 2021-11-04 Architektur unter den Attaliden https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/308 <p><strong>Dieses Buch liegt in zwei Teilen vor.</strong></p> <ul> <li class="show">Der Textteil des Buches wird im Oktober 2023 freigeschaltet.</li> <li class="show">Das digitale Supplement ist bereits verfügbar.</li> </ul> <p>Thema der Studie sind Fragen zur Architektur und Urbanistik unter der Herrschaft der Dynastie der Attaliden von Pergamon (ca. 281–129 v. Chr.). In dem vom westlichen Kleinasien bis ins griechische Mutterland reichenden Macht- bzw. Einflußbereich des Königreichs Pergamon waren Bauprojekte und architektonische Neuerungen einerseits auf vielfältige Weise mit der Herrscherdynastie verbunden, andererseits aber auch von eigenen regionalen Entwicklungen und Traditionen geprägt. Der Überblick über ein facettenreiches archäologisches Befundbild ermöglicht darüber hinaus eine detailliertere Einordnung Pergamons innerhalb der Architekturentwicklung der hellenistischen Welt.</p> Eric Laufer Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2021-10-27 2021-10-27 75 Jahre Deutsches Archäologisches Institut Kairo 1907–1982 https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/156 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1982)</p> Werner Kaiser Shunnar Zuhair Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2021-10-15 2021-10-15 Africa – Ifrīqiya https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/164 <p>‘Africa – Ifriqiya’ is dedicated to the study of the transformational period that marked the end of Antiquity in the southern Mediterranean: the transition between east Roman, or Byzantine, and Arabic (and ultimately Islamic) rule over what eventually came to be known as the Maghreb, the former territory of Roman North Africa. It brings together current research by internationally renowned experts from Europe, North Africa, Australia, and the USA who have contributed important work in recent years to the study of this period.</p> <p>The sections in this book cover historical questions, the fields of religion and urbanism, and developments in landscapes and the economy. A wide range of topics is discussed, including church building, the founding of early mosques, military history, and the ideology of political centres. A number of articles feature detailed presentations and discussions of Arabic sources. Many of the contributions present recent archaeological research, making material evidence available for the post-Roman phases in a number of exemplary sites such as Carthage, Kairouan, Ammaedara, and Chimtou. Settlement topography and economic developments are analysed from broad perspectives, while regional studies focus on particular areas like the Tunisian Sahel and Tripolitania. Works on early Islamic coinage and pottery provide valuable information on the material culture of the transitional period.</p> <p>Uniting interdisciplinary research and presenting new perspectives on the fascinating period between Antiquity and the early Islamic world, this volume furthers our understanding of how the transitional process played out on the ground in North Africa. Its contributions help to illuminate how (post-)Roman Africa slowly transformed into a new world of changing communities, diversified religious affiliations and new connections across the Mediterranean.</p> Ralf Bockmann Anna Leone Philipp von Rummel Jonathan P. Conant Walter E. Kaegi Mohamed Ghodhbane Richard Miles Faouzi Mahfoudh Stefan Altekamp Hafed Abdouli Corisande Fenwick Anis Mkacher Moheddine Chaouali Heike Möller François Baratte Fathi Bahri Mouna Taâmallah Susan T. Stevens Michel Bonifay Chris Wickham Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2021-10-14 2021-10-14 Griechische Mauerbauinschriften https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/159 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1961)</p> Franz Georg Maier Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2021-10-07 2021-10-07 Griechische Mauerbauinschriften https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/157 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1959)</p> Franz Georg Maier Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2021-10-07 2021-10-07 Lakonien und Sparta https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/160 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1963)</p> Franz Kiechle Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2021-10-07 2021-10-07 Diadem und Königsherrschaft https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/158 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1965)</p> Hans-Werner Ritter Copyright (c) 1965 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2021-10-07 2021-10-07 Roman Animals in ritual and funerary contexts https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/129 <p>This volume includes a number of papers that were originally presented at the conference Roman Animals in Ritual and Funerary Contexts, which was held in Basel (Switzerland) from 1st–4th February 2018. The conference represented the second meeting of the International Council for Archaeozoology (ICAZ) Working Group on the Zooarchaeology of the Roman Period. The articles present ritually deposited animal remains across a wide geographical range and incorporate both archaeological and zoological findings. The integration of these two strands of evidence is also one of the central concerns of the ICAZ Working Group, as in the past they have often been dealt with separately. However, it is precisely this interdisciplinary cooperation that opens up new perspectives on ritual practices in a wide variety of contexts. In this volume we see the enhancement of our understanding of ritual treatment of animals in central sanctuaries, in rural areas, at natural sites, and as part of building construction processes. The case studies presented in this volume demonstrate how animal remains such as bones and eggshells provide information beyond diet, economy, and differences in social hierarchy. Their interdisciplinary investigation additionally enables insights into practices governed by cultural, religious, and ideological conditions. The aim of the Zooarchaeology of the Roman Period Working Group (https://alexandriaarchive.org/icaz/workroman) is to represent a network of exchange and collaboration across borders and to enable the understanding of the interconnections between the research questions associated with animal remains from this important historical period.</p> Sabine Deschler-Erb Umberto Albarella Silvia Valenzuela Lamas Gabriele Rasbach Alice Bourgois Pam J. Crabtree Douglas V. Campana Jacopo De Grossi Mazzorin Claudia Minniti Andreas Schaflitzl Maaike Groot Simone Häberle Heide Hüster Plogmann Barbara Stopp Sarah Lo Russo Pirmin Koch Regula Ackermann Constanze Höpken Hubert Berke Manuel Fiedler Günther Karl Kunst Erika Gál Verena Gassner Sébastien Lepetz Fabienne Pigière Clare Rainsford Anthony C. King Susan Jones Rose Hooker Gilbert Burleigh Veronika Sossau Angela Trentacoste Sonja Vuković Mladen Jovičić Dimitrije Marković Ivan Bogdanović Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2021-09-29 2021-09-29 Die Statthalter Numidiens von Gallien bis Konstantin (268-320) https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/132 <p>Inhaltlich unveränderte digitale Reproduktion der Printausgabe (publiziert 1962).</p> Hans-Georg Kolbe Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2021-06-24 2021-06-24 Die phönizische Nekropole von Ayamonte https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/103 <p>Weit über 3000 Seemeilen von ihrem Mutterland, dem heutigen Libanon, entfernt gründeten Phönizier um 800 v. Chr. an der Atlantik-Mündung des Guadiana ihre westlichste Kolonie. Reste davon kamen in der andalusischen Grenzstadt Ayamonte (Huelva, Spanien) zufällig bei Bauarbeiten zutage. Im Anschluss an direkte Notgrabungen konnten Wissenschaftler der Madrider Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) im Jahre 2013 eine exemplarische Ausgrabung am Bestattungsplatz der phönizischen Kolonie durchführen. Daran beteiligten sich neben Archäologen auch Restauratoren, Archäoinformatiker, eine Anthropologin, Chemiker, Archäometer, ein Archäobotaniker und Geowissenschaftler. Mit 3D Aufnahmen ist jedes Detail der Ausgrabung festgehalten. Die Publikation der phönizischen Gräber von Ayamonte zeichnet sich durch eine umfassende Dokumentation aus. 19 Autoren beteiligen sich mit Beiträgen u.a. zur phönizischen Siedlung, ihren fortschrittlichen Werkstätten, den günstigen Häfen und dem Hinterland mit seiner Besiedlungs- und Wirtschaftsgeschichte. Wie in einem Spiegel reflektieren die Ergebnisse dieser Grundlagenforschung die orientalische Herkunft der Phönizier und ihr Leben in der neuen Heimat. Die Grabfunde verraten Alter, Krankheiten und das Festhalten an mutterländischen Traditionen. Sie geben Einblicke in eine weit vernetzte und einflussreiche Gesellschaft.</p> Dirce Marzoli (Hrsg.) Elisabet García Teyssandier (Hrsg.) Helmut Becker Arie Kai-Browne Benjamin Cabaco Encinas Sara Cafisso Dagmar Fritzsch Ingrid Gamer-Wallert Torsten Klein Bärbel Heußner Karl-Uwe Heußner Michael Kunst Reinder Neef Juan Aurelio Pérez Macías Ernst Pernicka Thorsten Schifer Cynthianne Spiteri Ulrich Stockinger Thomas G. Schattner Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2021-06-04 2021-06-04 Kleinfunde aus der Oberstadt von Hattusa https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/130 <p><strong>Dieses Buch liegt in zwei Teilen vor.</strong></p> <ul> <li class="show">Der Textteil des Buches wird voraussichtlich im Mai 2023 freigeschaltet.</li> <li class="show">Die digitalen Supplemente sind bereits verfügbar.</li> </ul> <p class="Default"><span style="font-size: 11.0pt;">Die vorliegende Monographie behandelt umfassend die Funde aus den Grabungen P. Neves im zentralen Tempelviertel sowie an den Tempelanlagen am Königs- und Löwentor in Hattusa/Boğazköy in den Jahren 1978 bis 1992. Neben den hethitischen Kleinfunden werden auch die Funde der Frühbronze- und Eisenzeit veröffentlicht. Die Untersuchung des Materials wird unter besonderer Berücksichtigung der Fundzusammenhänge vorgenommen. Zahlreiche Tabellen, Diagramme und Kartierungen der Fundverteilung sind zusätzlich zur Foto- und Zeichnungsdokumentation im Buch enthalten und vermitteln ein besseres Verständnis des Fundmaterials in seinem Kontext. </span></p> Suzanne Herbordt Alwo von Wickede Andreas Schachner Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2021-05-17 2021-05-17 Ausgrabungen und Forschungen in der westlichen Oberstadt von Ḫattuša II https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/95 <p>Im Verlauf der Ausgrabungen in der Oberstadt von Ḫattuša wurde in einer zentralen topographischen Lage ein großes hethitisches Gebäude freigelegt. Dieses kann aufgrund der Textfunde mit großer Wahrscheinlichkeit als Residenz des Kommandanten der königlichen Leibgarde (GAL MEŠEDI) identifiziert werden. Die Vorlage aller Befunde und Funde in einem Band ermöglicht erstmals umfassende Einblicke in die sozialen Verhaltensweisen der Elite der hethitischen Gesellschaft. Dabei wird deutlich, wie festliche Zusammenkünfte und wahrscheinlich ritualisierter Konsum von Speisen und Getränken zur Schaffung und Festigung sozialer Beziehungen genutzt wurden. Von besonderer Bedeutung ist ein vollständig erhaltenes Gefäßensemble, das für diese Zusammenkünfte genutzt wurde. Naturwissenschaftliche Datierungen und eine detaillierte Analyse der Keramik ermöglichen es, die Nutzungsgeschichte des Gebäudes nachzuzeichnen und in den größeren Zusammenhang der Oberstadt einzubinden. Neben den hethitischen Bauresten wurden durch die Grabungen auch weitere Einblicke in die mittelbyzantinische Besiedlung möglich. Diese ergänzen die bekannten Befunde und zeigen, daß das Dorf in dieser Zeit deutlich größer war als bisher vermutet. Gleichzeitig offenbaren einzelne Funde überregionale Kontakte und die Existenz einer hierarchischen Sozialstruktur.</p> Andreas Schachner Metin Alparslan Rémi Berthon Derya Gizem Çoban Martin Gruber Joseph W. Lehner Kyrill Radezky Gernot Wilhelm Meltem Doğan-Alparslan Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2021-04-28 2021-04-28 Keramik der 1. bis 6. Dynastie auf Elephantine https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/106 <p>Der Band bietet einen umfassenden Katalog typologisch geordneter Profilzeichnungen keramischer Formen aus der Zeit des Alten Reiches (ca. 3000–2100 v.Chr.) aus den Ausgrabungen in der antiken Stadt Elephantine (Assuan / Ägypten) mit Angaben zum chronologischen Vorkommen der einzelnen Formen. Der Katalog bietet die Grundlage, keramische Fundkomplexe in einem System relativ- und absolutchronologischer Phasen zu datieren.</p> Dietrich Raue Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2021-04-14 2021-04-14 Die Senatsaristokratie des oströmischen Reiches, ca. 457-518 https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/96 <p>Das PDF des Buches wird voraussichtlich im Mai 2023 freigeschaltet.</p> <p>Im Zuge der Gründung Konstantinopels erhielt die neue Hauptstadt – nach dem Vorbild Roms – auch einen Senat. Von Beginn an rekrutierten sich dessen Mitglieder in erster Linie aus den städtischen Oberschichten des oströmischen Reiches. In der vorliegenden Studie werden der Senat Konstantinopels und seine Mitglieder erstmals Gegenstand einer systematischen Untersuchung. Zunächst werden die sich wandelnden Bedingungen einer Mitgliedschaft im Senat herausgearbeitet. Eine Prosopographie bietet Biographien von mehr als 220 Senatoren unter den Kaisern Leo, Zeno und Anastasius. Anschließend werden auf Basis dieser Prosopographie vier Familien exemplarisch in den Blick genommen, bevor Herkunft und Ausbildung, religiöse Orientierung und Karriereverläufe der Senatoren sowie ihre wirtschaftlichen Hintergründe und die Repräsentation von senatorischem Status untersucht werden. Da sich die Kaiser im Untersuchungszeitraum immer wieder von senatorischen Usurpatoren herausgefordert sahen, ergriffen sie zahlreiche Maßnahmen, um diesem Phänomen Herr zu werden. Diese Schritte bedeuteten für den Senat und die Struktur seiner Mitglieder tiefgreifende Veränderungen und gaben ihm eine Form, die für die nächsten Jahrhunderte prägend sein sollte.</p> Christoph Begass Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2021-04-13 2021-04-13 BÜYÜKKAYA II https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/99 <p>Mit diesem zweiten Band der Büyükkaya-Veröffentlichungen werden die Bauwerke und Befunde aller seit 1952 durchgeführten Grabungen auf dem gleichnamigen Höhenrücken in der hethitischen Hauptstadt Ḫattuša vorgelegt. Diese Grabungen haben das Spektrum des Bekannten sowohl in chronologischer Hinsicht als auch von den Befunden her wesentlich erweitert: Auf Büyükkaya konnte mit einer kleinen chalkolithischen Siedlung aus der 1. Hälfte des 6. Jahrtausends v. Chr. die bislang älteste menschliche Ansiedlung im Norden Anatoliens untersucht werden. In der Frühen Bronzezeit (21. Jh. v. Chr.) und in der Mittleren Bronzezeit (18. Jh. v. Chr.) lagen hier kleinere Ansiedlungen, und schon in der frühen althethitischen Zeit (17. Jh. v. Chr.) wurde auf der höchsten Stelle ein monumentales Bauwerk errichtet. Kurz darauf befestigten die Hethiter den Bergrücken mit einer Stadtmauer und nutzten ihn zu verschiedenen Zeiten vor allem für die Anlage von großen Erdspeichern für die Langzeitlagerung von Getreide. Wohl unmittelbar nach dem Zusammenbruch des Reiches und dem weitgehenden Abzug der Hethiter um 1200 v. Chr. entstand auf Büyükkaya eine kleine Ansiedlung der Frühen Eisenzeit. Diese in Zentralanatolien bislang unbekannte Epoche (›Dunkles Zeitalter‹) ist hier zum ersten Mal flächig untersucht worden, ebenso wie die darauf folgende erste Stufe der Mittleren Eisenzeit (10.–9. Jh. v. Chr.), in der der ganze Bergrücken flächendeckend besiedelt wurde. Erst am Beginn der zweiten Stufe der Mittleren Eisenzeit (Ende 9. Jh. v. Chr.) entstanden die Siedlungen in der Unterstadt und auf Büyükkale, die bisher ausschließlich das Bild der Eisenzeit in Boğazköy prägten. Zu dieser Zeit wurde Büyükkaya aufgegeben und danach nicht mehr besiedelt. Einige Bestattungen aus hellenistisch/römischer Zeit bilden die jüngsten Befunde auf dem Bergrücken.&nbsp;&nbsp;</p> Jürgen Seeher Ulf-Dietrich Schoop Sven Kühn Handan Üstündağ Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2021-03-17 2021-03-17 Sea shells in the mountains and llamas on the coast https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/85 <p><strong>Dieses Buch ist in zwei Teilen erhältlich. Der erste Teil enthält den Text und der zweite Teil die digitalen Ergänzungen.</strong></p> <p>&nbsp;</p> <p>Die in diesem Band vorgestellten Forschungen rekonstruieren das Wirtschaftssystem der Paracas-Kultur (800-200 v. Chr.) im Süden Perus. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf dem wirtschaftlichen Austausch am Westhang der Anden, wobei die späte Paracas-Periode (370-200 v. Chr.) in den Palpa-Tälern (Anden-Transekt) als Fallstudie dient. Für diesen archäoökonomischen Ansatz sind Jauranga (285 m ü.d.M.), Collanco (1.630 m ü.d.M.) und Cutamalla (3.300 m ü.d.M.) – wo das Palpa-Projekt des Deutschen Archäologischen Instituts umfangreiche Ausgrabungen durchführte – die wichtigsten Fundstellen. Die Arbeit stützt sich auf die Analyse von Ausgrabungsmaterial, insbesondere von Obsidianartefakten, malakologischen Funden und Kamelidenknochen. Dabei werden verschiedene Methoden wie archäometrische Techniken, Quantifizierung, Artefaktklassifizierung und Artenbestimmung kombiniert. Die Ergebnisse zeigen Austauschprozesse in den westlichen Anden, die durch unausgewogene Warenströme gekennzeichnet sind. Ressourcen aus dem Hochland wie Obsidian, Kameliden und deren Produkte gelangten in großen Mengen in den pazifischen Wüstenstreifen, während marine Ressourcen wie Muscheln nur in geringen Mengen in die Hochlandregionen gelangten. Die Rohstoffe wurden nicht nur in den Bergen gewonnen, sondern es gab auch strategische Produktionszentren wie Cutamalla. Alles in allem muss der Konsum in Küstensiedlungen wie Jauranga als treibende Kraft der Paracas-Wirtschaft angesehen werden.</p> Christian Mader Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2021-02-25 2021-02-25 The geoglyphs of Palpa, Peru https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/80 <p><strong>Dieses Buch ist in zwei Teilen erhältlich. Der erste Teil umfasst den Text und der zweite Teil enthält die digitalen Supplemente.</strong></p> <p>&nbsp;</p> <p>Die Geoglyphen von Palpa, Peru, ist eine Überarbeitung der Doktorarbeit des Autors. In dieser Studie werden die berühmten Geoglyphen der Paracas- und Nasca-Kultur an der Südküste Perus untersucht, um ihre Funktion und Bedeutung besser zu verstehen. Durch die Kombination von Luftbildphotogrammetrie, archäologischer Feldarbeit und GIS-basierter Analyse wurden mehr als 600 Geoglyphen in der Nähe der modernen Stadt Palpa erfasst und analysiert. Dieser interdisziplinäre Ansatz ermöglichte den Aufbau des ersten digitalen Archivs dieser prähispanischen Monumente. Er führte auch zu wichtigen neuen Erkenntnissen über den Ursprung, die Entwicklung und den räumlichen Kontext der Geoglyphen. Der Palpa-Datenbestand wurde außerdem verwendet, um ein neues Modell zu testen, das die Funktion und Bedeutung der Geoglyphen von Nasca im Hinblick auf die sozialen, kulturellen und religiösen Traditionen der Anden erklärt. Die Ergebnisse dieser Studie deuten darauf hin, dass sich die antiken Aktivitäten, die auf den Geoglyphen stattfanden, um Konzepte von Wasser und Fruchtbarkeit drehten und ein Mittel zum Ausdruck des sozialen Status und kultureller Konzepte waren. Die Geoglyphen integrierten die Wüste in die Kulturlandschaft der im Tal ansässigen Paracas- und Nasca-Gesellschaften und waren somit eine wertvolle kulturelle Ressource, die noch heute geschätzt wird.</p> Karsten Lambers Copyright (c) 2021 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2021-01-13 2021-01-13 Die Ostraka vom Kerameikos https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/82 <p>Der Hortfund von rund 9000 Stimmscherben des Ostrakismos im Kerameikos von Athen ist eine wichtige Quelle zur frühen Attischen Demokratie und wird hier erstmals vollständig in Text, Beschreibung und Abbildung vorgelegt. Seine Geschlossenheit und die Datierung ins Jahr 471 v. Chr. geben Einblick in den Ablauf des Verfahrens, die Verbreitung von Schriftlichkeit und Schriftentwicklung, in Morphologie oder Phonetik und bilden einen neuen Fixpunkt für die Chronologie der Gebrauchskeramik. Einzelne Scherben mit Zusatzinformationen über die eigentliche Nennung des Namens hinaus beleuchten die Intention der ›Wähler‹ und die politische Diskussion dieser Zeit.</p> Stefan Brenne Copyright (c) 2020 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2020-12-18 2020-12-18 Das Dipylon https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/83 <p>Das Thriasische Tor – im Lauf der Zeit wurde hierfür die Bezeichnung ›Dipylon‹ gebräuchlich – war über sieben Jahrhunderte lang die größte Toranlage der Athener Stadtbefestigung. Es sicherte die Passage des ›Dromos‹, der Straßenanlage zwischen Agora und Akademie, durch den Befestigungsring und bildete an dieser prominenten Stelle den repräsentativen Rahmen für diverse Feierlichkeiten der Stadt.&nbsp;Das vorliegende Werk beruht im Wesentlichen auf den Untersuchungen der Dipylon-Ruine und ihres Areals in den 1960er Jahren. Diese brachten die seit 1872 einsetzenden Freilegungen des Tors zum Abschluss, konnten aber erst jetzt auf der Grundlage der bestehenden Manuskripte von Gottfried Gruben publiziert werden. Die Arbeiten stellen angesichts stark reduzierter baulicher und stratigraphischer Befunde eine Meisterleistung der Bauforschung dar, wobei Befundreste verschiedenster Kategorien (literarische Quellen, Straßenschichten, Grabenfüllungen, Kanäle, Vorwerke, Brunnenanlagen, Baubefunde, Spolien) berücksichtigt und in die Argumentationen mit einbezogen wurden. Durch systematische Dokumentation, Analysen, Diskussion und die gegenseitigen Abstimmungen ihrer Aussagekraft führten sie zu überraschend weitreichenden und durchwegs plausiblen Resultaten. Die Toranlage kann in den wesentlichen Phasen ihres Bestehens – der Gründungsanlage aus der Zeit unmittelbar nach den Perserkriegen, den sukzessiven Umbauten im Lauf des 4.&nbsp;Jahrhunderts und den Ergänzungen der römischen Zeit – als geklärt gelten.&nbsp;Der reiche und ausführliche Text wird durch eine große Fülle von Plandarstellungen (Grundrisse, Gebäude- und Geländeschnitte, Detailzeichnungen) ergänzt, die die Befunde in ihrer Komplexität anschaulich vor Augen führen und es dem Leser erleichtern, die Interpretationen und Diskussionen kritisch nachzuvollziehen.</p> Gottfried Gruben Klaus Müller Copyright (c) 2020-12-17 2020-12-17 Die Brücke über die Majrada in Chimtou https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/84 <p>Ein weitläufiges Ruinenareal in Chimtou/Tunesien zeugt bis heute von einem der größten Brückenbauten im römischen Nordafrika. Die hohe strategische Bedeutung der Brücke hatte angesichts der schwierigen Geländeverhältnisse zum riskanten Einsatz äußerst aufwendiger, letztlich aber nicht ausgereifter Konstruktionsweisen geführt. Trotz mehrfacher Reparaturen und immenser Sicherungsmaßnahmen kollabierte der Bau nach wenigen hundert Jahren.&nbsp;Die Bauforschung an der Brücke ermöglichte mit einer umfassenden Bestandsaufnahme die Diskussion des zugrundegelegten Entwurfs und führte die Heterogenität des Baus ebenso vor Augen wie das Risiko, das insbesondere die Maßnahmen zur Sicherung des Untergrunds in sich bargen. Ergänzt werden diese Untersuchungen durch die archäologische Einordnung der Anlage in die Entwicklung des Straßensystems der Provinz und durch die Auswertung der Inschriften, die sich vor allem im Spolienmaterial der Ufermauern fanden. Sie gestatteten interessante Schlussfolgerungen auf die Zerstörungsgeschichte der Brücke.&nbsp;Der vorliegende Band präsentiert ein baukonstruktives Experiment vom Ende des 1.&nbsp;Jahrhunderts n.&nbsp;Chr. Neben der ursprünglichen Anlage finden auch ihre umfangreichen Veränderungen und nicht zuletzt der Hergang ihres Verfalls eingehende Beachtung. Eine Besonderheit des Ruinenkomplexes stellten die Reste einer antiken Turbinenmühle dar, die während des sukzessiven Verfalls der Brücke zeitweise auf ihren Trümmern stand und schließlich ebenfalls einem Hochwasser zum Opfer fiel.</p> Ulrike Hess Klaus Müller Mustapha Khanoussi Copyright (c) 2020 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2020-12-17 2020-12-17 Die Stadtmauer https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/86 Catharine Hof Copyright (c) 2020 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2020-12-16 2020-12-16 Funde aus Milet https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/88 <p><strong>Dieses Buch liegt in zwei Teilen vor.</strong></p> <ul> <li class="show">Der Textteil des Buches wird voraussichtlich im Dezember 2022 freigeschaltet.</li> <li class="show">Der Katalog als digitales Supplement ist bereits verfügbar.</li> </ul> <p>Im vorliegenden Band wird einer der umfangreichsten Bestände an archaisch-lakonischer Keramik, der bisher jenseits des Mittelmeeres entdeckt wurde, untersucht und der ‒ gemessen an der Quantität ‒ den Funden aus Samos gleichkommt und diese in Teilen sogar übertrifft. Individuelle Malerhände und Werkstätten werden im Rahmen der Untersuchung bestimmt und unterschieden. In ähnlicher Weise gehört auch die chiotische Feinkeramik aus Milet zu den zweit- oder drittgrößten Fundkomplexen in Zielgebieten des überseeischen Exports. Die Funde aus Milet tragen zur Kenntnis der wichtigen lakonischen und chiotischen Gefäßwerkstätten der archaischen Zeit sowie zur Kenntnis des Gebrauchs von Keramik und deren Verteilungsmuster über das Mittelmeer hinweg bei.</p> Gerald P. Schaus Copyright (c) 2020 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2020-12-16 2020-12-16 Das Hokkaido Universum https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/79 <p>Hokkaido ist nicht der Ort, an dem der beliebte, kleine orange Kürbis wächst, sondern die japanische Insel im Nordpazifik, deren Bewohner vor etwa 12.000 Jahren von der Großwildjagd zu Lande auf die Nutzung der reichen Ressourcen des Meeres umstiegen. Und zu töpfern begannen. Das Japanische Meer, das Meer von Ochotsk und der Pazifik umgeben die Insel seit dem Ende der Eiszeit. Fisch, Robben und Wale, Algen, Muscheln und Seeigel – seit Jahrtausenden sind sie die Lebensgrundlage der Menschen.<br><br>Das Material für ihre Häuser und Kleider gewinnen sie von Pflanzen und haben dafür besondere Techniken entwickelt. In einer hochmodernen Gegenwart sind Alt und Neu verknüpft zu einem für Mitteleuropäer fremden, unglaublichen und erstaunlichen Leben. Vieles ist noch unentdeckt, unerforscht. Wird es den Archäologen gelingen, die Fundplätze und das alte Wissen zu bewahren bevor unsere turbulenten Zeiten sie unwiederbringlich zerstören? Buch und Film zeigen die vergängliche Schönheit der Landschaften Hokkaidos, aber vor allem den Reichtum des kulturellen Erbes und den Erfindergeist seiner Bewohner.<br><br>Mit diesem Buch und Dokumentarfilm erleben Sie Forschung zu den alten Kulturen auf der nördlichsten Insel Japans im Wandel von Klima und Naturraum seit der Eiszeit: Jomon, Ochotsk und Ainu. Modern und überraschend traditionell verknüpfen die Bewohner Hokkaidos Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.</p> Mayke Wagner Pavel E. Tarasov Copyright (c) 2020-10-26 2020-10-26 Wirtschaft und Umwelt früher Bauern in Thrakien https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/78 <p>Die Studie ist Teil eines größeren Forschungsvorhabens zum Thema »Wirtschaft und Umwelt früher Bauern im zirkumpontischen Raum – Wirtschaftsstrategien in unterschiedlichen Naturräumen«. Die langjährigen Ausgrabungen in der Mikroregion von Drama (Bezirk Jambol) sowie auf dem Siedlungsplatz A<span style="font-family: Liberation Serif, serif;">ş</span>ağı Pınar am Stadtrand von Kırklareli (Türkisch-Thrakien) haben große Inventare an Tierresten hervorgebracht, die zusammen den langen Zeitraum vom Frühneolithikum bis in die Eisenzeit nahezu lückenlos abdecken. An ihnen lassen sich die Auswirkungen des mit dem Neolithikum einsetzenden Kulturwandels auf verschiedene Aspekte der Mensch-Tier-Nutzbeziehungen im zentralen Teil Thrakiens in einzigartiger Weise untersuchen. Im Mittelpunkt des vorliegenden Bandes stehen die Ergebnisse der archäozoologischen Analysen an den Fundmaterialien des Mittel- und Spätneolithikums sowie der Kupferzeit. Dabei wird solchen Fragen wie der Stellung der Tierhaltung im Rahmen der Nahrungswirtschaft, der Zusammensetzung der Tierbestände, der Nutzungsschwerpunkte bei Rind, Schaf, Ziege und Schwein, dem Niveau der Tierzucht sowie nach Art und Umfang von Jagd, Fischfang und Sammelwirtschaft näher nachgegangen. Ein besonderes Augenmerk gilt daneben der Rekonstruktion der Umweltverhältnisse sowie anthropogenen Einflüssen auf die natürliche Tierwelt. Der vorliegende Band beinhaltet eine ausführliche Dokumentation aller Ergebnisse, die für weitergehende archäobiologische Forschungen zu Wirtschaft und Umwelt an der kulturgeschichtlich bedeutenden Nahtstelle zwischen Europa und Asien genutzt werden können.</p> Norbert Benecke Copyright (c) 2020 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2020-10-12 2020-10-12 Pernil Alto https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/76 Hermann Gorbahn Copyright (c) 2020 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2020-09-15 2020-09-15 Terrakotten aus Pergamon https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/67 <p><strong>Dieses Buch liegt in zwei Teilen vor: Textteil und digitales Supplement.<br></strong></p> <p>In den Jahren 1973–1993 wurden im Rahmen der Stadtgrabung in der Wohnstadt Pergamons auch rund 5.400 Terrakottafragmente ausgegraben, die in der Mehrzahl vermutlich als Hausinventar gedient haben und überwiegend aus der hellenistischen Epoche und der römischen Kaiserzeit stammen. 1030 thematisch äußerst vielfältige Stücke wurden für den Katalog dieser Arbeit ausgewählt. Für die Einordnung der nun komplett und ausführlich vorgelegten Stadtgrabungsterrakotten wurden viele ältere und neuere Terrakotten aus anderen Grabungen in Pergamon in die Betrachtungen einbezogen. So enthält der Band eine Übersicht über die Themen und Kontexte der bekannten pergamenischen Terrakotten. Um auf Vergleichen basierende Datierungsvorschläge nachvollziehbar zu machen, wurde ein chronologischer Apparat erstellt. Die in der Stadtgrabung gefundenen Terrakotten sind Ausdruck einer regen städtischen Produktion und Nachfrage. Die Göttermutter (Kybele) ist die am häufigsten abgebildete Gottheit, gefolgt von Aphrodite- und Erosdarstellungen und Bildern des dionysischen Themenkreises (Dionysos &amp; Thiasos, Schauspieler, Theatermasken). Wichtige Gottheiten wie Asklepios und Athena, denen die größten und bedeutendsten Heiligtümer in der Stadt geweiht waren, waren in der wohnstädtischen Koroplastik (und darüber hinaus) ein auffällig nachrangiges Thema. Insgesamt überwiegen die Darstellungen von Frauen, Männerfiguren waren viel seltener. Unter den Tonobjekten bilden die Protomai verschleierter Frauen und größere und kleinere dionysische Maskenobjekte markante Gruppen. Für die Terrakotten der Stadtgrabung konnte eine<br>Reihe von Vergleichsstücken aus anderen Regionen ermittelt werden, von Myrina über Athen bis Unteritalien. Besonderes Augenmerk liegt in diesem Buch auf den überaus engen Verbindungen zur Sepulkralkoroplastik Myrinas.</p> Sven Kielau Copyright (c) 2020 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2020-09-14 2020-09-14 Die Abteilung Athen des DAI und die Aktivitäten deutscher Archäologen in Griechenland 1874–1933 https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/75 <p>Folgender Band präsentiert die Ergebnisse einer internationalen Tagung, die 2016 gemeinsam vom Deutschen Archäologischen Institut (DAI) und vom Benaki Museum in Athen veranstaltet wurde. Im Zentrum steht die Arbeit der Abteilung Athen des Deutschen Archäologischen Instituts, das sich seit dem späten 19. Jahrhundert nicht nur wissenschaftlich in Griechenland engagierte, sondern auch gesellschaftlich in dem Gastland aktiv war. Ausgezeichnete Landes- und Sprachkenntnisse sowie die Bewunderung des antiken Hellas machten seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu kulturellen Mittlern und zu einem Bindeglied zwischen der deutschen und der griechischen Elite in den beiden Staaten. Die Zusammenarbeit zwischen griechischen und deutschen Archäologinnen und Archäologen war generell von dem gemeinsamen Ziel geprägt, die Erforschung der kulturellen Schätze in Griechenland voranzutreiben. Deutsche Archäologen führten bahnbrechende Ausgrabungen im Land durch und setzten Maßstäbe bezüglich der Entwicklung neuer Methoden, wissenschaftlicher Analysen und typologischer Ansätze.<br>Die Arbeit wäre ohne die direkte Unterstützung griechischer Kolleginnen und Kollegen vom griechischen Kulturministerium und speziell von den Verantwortlichen der jeweiligen Antikendienste, aber auch die freundschaftlich-kollegialen Beziehungen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an den Universitäten und in den archäologischen Museen nicht möglich gewesen. Die hier vorgelegten Artikel geben aus ganz unterschiedlichen Warten erstmals auf der Grundlage sowohl griechischen wie deutschen Quellenmaterials Einblick in die Aktivitäten der deutschen Archäologie in Griechenland in dem Zeitraum von 1874 bis 1933.</p> Katja Sporn Alexandra Kankeleit Elena Korka Ira Kaliampetsos Karin Weiß Anne Fohgrub Nils Hellner Konstantinos Nikolentzos Ελένη Πιπέλια Αθηνά Χατζηδημητρίου Σταυρούλα Μασουρίδη Αρχοντούλα Παπουλάκου Stavros Vlizos Γιώργος Γ. Καββαδίας Σοφία Φραγκουλοπούλου Natalia Vogeikoff-Brogan Μαρία Δημητριάδου Copyright (c) 2020 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2020-03-11 2020-03-11 Das Heilige Tor https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/73 <p>Das Heilige Tor, das nur 42 m vom größten Stadttor Athens, dem Dipylon. entfernt ist, gehört, wie dieses, zum Typus des nach außen hin offenen Hoftores. Dabei ist die Verschlußzone gegenüber der angrenzenden Stadtmauer zum Stadtinneren hin zurückversetzt. So konnten die anstürmenden Belagerer von der Seite her unter Beschuß genommen werden. Neben der Heiligen Straße, auf der die Prozessionen zum Mysterienheiligtum der Demeter und Kore nach Eleusis zogen, verließ auch der einzige im Innern des Mauerrings fließende Bach, der Eridanos, an dieser Stelle das Stadtareal.<br>Das Heilige Tor wurde zusammen mit der Stadtmauer nach dem Abzug der Perser im Winter 479/478 v. Chr. errichtet (Thuk. 1, 93) und erlebte bis zur Zerstörung durch den römischen Feldherrn Sulla im Jahre 86 v. Chr. fünf weitere Bauphasen, die, anders als am benachbarten Dipylon, auch einschneidende Veränderungen des Grundrisses mit sich brachten. En wichtiges Agens dafür war der Bachlauf, der von Anfang an einen fortifikatorischen Schwachpunkt darstellte, ein anderes die seit spätklassischer Zeit zu beobachtende Entwicklung schwerer Steinkatapulte.<br>Während der ersten sechs Phasen bestand die Bausubstanz des Heiligen Tores, ebenso wie diejenige der Stadtmauer, aus mit feinem Putz überzogenen Lehmziegeln auf steinernem Sockel. Zwei spätkaiserzeitliche Bauperioden, während derer der Torbau ganz aus wiederverwendeten Steinen errichtet war, beschließen die rund tausendjährige Geschichte des Bauwerks.</p> Gerhard Kuhn Bettina von Freytag gen. Löringhoff Copyright (c) 2020 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2020-01-13 2020-01-13 Eisenzeitlicher Kulturwandel und Romanisierung im Mosel-Eifel-Raum https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/74 <p><strong>Dieses Buch liegt in zwei Teilen vor.</strong></p> <ul> <li class="show">Der Textteil des Buches ist z.Zt. über die Heidelberger historischen Bestände - digital erreichbar: <a class="moz-txt-link-freetext" href="https://doi.org/10.11588/diglit.50015">https://doi.org/10.11588/diglit.50015</a></li> <li class="show">Der Fundstellenkatalog ist als digitales Supplement verfügbar.</li> </ul> Dirk Krausse Copyright (c) 2020 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2020-01-06 2020-01-06 Nach der Stunde Null – aus Nachkriegserfahrungen für Syrien lernen? https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/64 <p>Akten der gleichnamigen Fachtagung der denkmal in Leipzig</p> <p>Eine Veranstaltung des Deutschen Nationalkomitees von ICOMOS und des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) und dem Europae Archaeologiae Consilium – Rat der Archäologie Europas (EAC)</p> Friederike Fless Jörg Haspel Franziska Bloch Alexander Ahrens Claudia Bührig Frank Andraschko Leo Schmidt Mamoun Fansa Samir Abdulac Sigrid Brandt Cynthia Dunning-Thierstein Copyright (c) 2019 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2019-11-27 2019-11-27 Panathenäische Preisamphoren und rotfigurige Keramik aus dem Heraion von Samos https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/66 <p>Der vorliegende Band ist der Vorstellung der Panathenäischen Preisamphoren und der rotfigurigen Gefäße gewidmet, die in Athen zwischen dem späten 6. und dem späten 4. Jh v. Chr. hergestellt wurden; sie wurden im Heraion von Samos als Votive aufgestellt, später abgeräumt und meist als Füllmaterial für neue Bauprojekte wiederverwendet.<br>Die Fragmente Panathenäischer Preisamphoren stammen fast ausschließlich aus dem frühen 5. Jh. v. Chr. Einzigartig sind die mindestens 17 Panathenäischen Preisamphoren des sog. Malers der samischen Preisamphoren: Sie sind nicht nur die ersten Weihgaben dieser Art im Heraheiligtum, sie präsentieren mit ihren verschiedenen Rückseitenbildern auch einen in diesem Umfang einzigartigen Querschnitt durch die sportlichen Wettbewerbe bei den Panathenäen. Für jeden Wettbewerb erhielt der Sieger einen Satz Amphoren, die den eigentlichen Preis – das Olivenöl aus den heiligen Hainen der Athena – enthielten. Das mit den Gefäßen verbundene Renommee wollte der Stifter offensichtlich mit seinen Votiven demonstrieren; mit den Gefäßen des Malers, der wohl wenig später als sog. Berliner Maler ein Großer seiner Zunft werden sollte.<br>Die rotfigurigen Gefäße, meist Symposionsgefäße führender Maler wie Euphronios oder Duris, zeichnen sich in der ersten Phase des Imports durch besonders gute Qualität aus. Nach einem Hiat zwischen etwa 440 und 410 v. Chr. wird Durchschnittsware im Heiligtum aufgestellt, darunter viele Kratere für die Symposien im Heiligtum, aber auch Salbgefäße, die sich eng mit der beschenkten Gottheit verbinden lassen. Die Lücke im Befund, die zeitlich mit den politischen Auseinandersetzungen zwischen Samos und Athen zusammenfällt, lässt sich am ehesten als &gt;kultureller Protest&lt; der Samier gegen die Produkte der Hegemonialmacht Athen erklären.</p> Bettina Kreuzer Copyright (c) 2019 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2019-05-16 2019-05-16 Militär in Rom https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/68 <p><strong>Dieses Buch liegt in zwei Teilen vor.</strong></p> <ul> <li class="show">Der Textteil des Buches ist noch nicht freigeschaltet.</li> <li class="show">Das digitale Supplement mit dem Katalog ist bereits verfügbar.</li> </ul> <p>In republikanischer Zeit galt Rom als „entmilitarisierte“ Zone. Unter Augustus wurden in der Hauptstadt des Reiches erstmalig Soldaten stationiert und somit ein entscheidender Wendepunkt zwischen Republik und Prinzipat markiert. Im kaiserzeitlichen Rom lebten und agierten nun zwischen 10.000 und 40.000 Soldaten. Sie bildeten einen wesentlichen Bestandteil der städtischen Kultur. Thema dieses Buches ist das stadtrömische Militär in allen seinen Facetten: es geht dabei vor allem um die Vielschichtigkeit seines kulturellen Erscheinungsbildes, seine Wirkung auf die städtische Bevölkerung und die Bedeutung für das zivile Leben in der Hauptstadt. Erstmalig werden die schriftlichen, archäologischen und bildlichen Quellen zum Militär in Rom zusammengestellt und ein umfassendes Bild vom Leben und Wirken der stadtrömischen Soldaten entworfen.</p> Alexandra Wilhelmine Busch Copyright (c) 2019 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2019-03-26 2019-03-26 Dekorations- und Wohnkontext https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/71 <p><strong>Dieses Buch liegt in zwei Teilen vor.</strong></p> <ul> <li class="show">Der Textteil des Buches ist noch nicht freigeschaltet.</li> <li class="show">Das digitale Supplement mit dem Katalog ist bereits verfügbar.</li> </ul> <p>1873 publiziert August Mau seine bahnbrechende Entdeckung, dass die Wandmalereien in den Häusern nicht aus den letzten zwanzig oder dreißig Jahren des 79 n. Chr. vom Vesuv verschütteten Pompejis stammten, sondern in einem Zeitraum von mehr als zweihundert Jahren den Übergang von der späthellenistischen zur kaiserzeitlichen Wohnkultur dokumentieren. In der Folge wurden die Dekorationskontexte stilgerecht unterteilt. Nach den Gründen der Hausbesitzer, älteren, teilweise schon an die zweihundert Jahre alten Wandschmuck nicht durch modernen zu ersetzen, wurde bisher jedoch noch nicht gefragt. Die vorliegende Arbeit schließt diese Lücke durch eine mikrogeschichtliche Untersuchung des Kontexts und Umfelds der Verzierungen. Es lassen sich rationale Strategien herausschälen, gemäß derer antike Hausbesitzer einerseits ganze Räume oder nur bestimmte Wände neu in einer jüngeren, dann maßgebenden Malmode dekorieren ließen, andererseits vorhandene, ältere Wandverzierungen konservierten, restaurierten und/oder mit zeitgemäßen Dekorationspartien zu einem passend erscheinenden „Amalgam“ verschmolzen.</p> Wolfgang Erhardt Copyright (c) 2019 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2019-03-26 2019-03-26 Die Basilica Aemilia am Forum Romanum https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/69 <p>Die Basilica Aemilia am Forum Romanum gehört aufgrund ihrer Lage, Größe und Ausstattung zu den bedeutendsten Bauwerken des antiken Rom. Im Vergleich zu den meisten anderen Bauten ist sie besonders gut erhalten, aber dennoch nur schlecht erforscht. Für den vorliegenden Band wurden die erhaltenen Teile des kaiserzeitlichen Baus gesammelt und dokumentiert. Auf dieser Grundlage gelingt eine in Teilen sehr detaillierte Rekonstruktion des Baus, seiner Entstehung und seiner Geschichte. Besonderes Augenmerk wird auf den Einsatz und Bedeutungsgehalt der Bauornamentik gelegt, die vor allem in Hinblick auf die Raumnutzung und den städtebaulichen Kontext verstanden wird.</p> Johannes Lipps Copyright (c) 2019 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2019-03-26 2019-03-26 Die republikanischen Otiumvillen von Tivoli https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/70 <p><strong>Dieses Buch liegt in zwei Teilen vor.</strong></p> <ul> <li class="show">Der Textteil des Buches ist noch nicht freigeschaltet.</li> <li class="show">Das digitale Supplement mit dem Katalog ist bereits verfügbar.</li> </ul> <p>Die Umgebung der latinischen Landstadt Tibur (Tivoli) war einer der zentralen Schauplätze der römischen Villenkultur der republikanischen Zeit. In den Sommermonaten suchten die Senatoren die kühle Atmosphäre der tiburtinischen Abhänge, um der Enge und Hitze Roms zu entfliehen. Im vorliegenden Buch setzt sich Martin Tombrägel mit der architektonischen Genese der frühesten römischen Otiumvillen am Standort Tivoli auseinander. Seit dem frühen 2. Jahrhundert v. Chr. entstanden hier eine Reihe von gewaltigen Luxusresidenzen, die mit den Mitteln der neuen Caementicium-Bautechnik aufregende architektonische Entwürfe verwirklichten. Neben einer umfassenden architekturhistorischen Analyse wird auch Einblick in die sozio-historischen Hintergründe für die Entstehung dieser faszinierenden Bauform gewährt.</p> Martin Tombrägel Copyright (c) 2019 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2019-03-26 2019-03-26 Faience Material from the Samos Heraion Excavations https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/63 Virginia Webb Copyright (c) 2018 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2019-03-05 2019-03-05 Antike Plastik https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/62 <p>Im aktuellen Band 31 befasst sich Clemente Marconi mit der Skulptur der sogenannten Göttin von Morgantina, welche aufgrund der handwerklichen Qualität und ihres bemerkenswerten Erhaltungszustands ein exzeptionelles Beispiel der Plastik klassischer Zeit darstellt. Der Autor widmet dieser herausragenden Plastik des reichen Stils sowohl eine detaillierte Beschreibung als auch eine umfassende photographische Dokumentation. Fragestellungen zu Datierung, Material und Technik sowie zu Identifikation, Funktion und Herkunft werden ausführlich diskutiert.<br>Im Beitrag von Dimitris Damaskos zur Statue der Artemis-Bendis aus Amphipolis widmet sich der Autor der vermutlich einzigen bisher bekannten großplastischen Darstellung dieser Gottheit. Die Göttin Bendis wurde im griechischen bzw. thrakischen Bereich zwischen den Flußtälern von Axios, Strymon und Nestos von den Thrakern als Schützerin der Natur und der Tiere verehrt. Der Autor diskutiert die Möglichkeit, die Skulptur als einen frühhellenistischen Kultbild-Typus anzusprechen, womit die Statue das Wissen über hellenistische Kultbilder im makedonischen Teil Griechenlands erheblich erweitert.<br>Stavros Vlizos stellt in seinem Beitrag eine nahezu unbekannte kaiserzeitliche Statuengruppe männlicher Figuren aus dem Piräus vor. Die Skulpturen fallen durch eine besondere Art der ›Bekleidung‹ der nackten jugendlichen Körper und einer Zusammenfügung vielgestaltiger Attribute auf, die innerhalb der griechisch-römischen Plastik keine Parallelen finden. Neben einer ausführlichen Dokumentation widmet sich der Autor Fragestellungen zur Ikonographie und Deutung dieser ikonographisch singulären Figuren.<br>Efi Sapouna-Sakellaraki dokumentiert in ihrem Beitrag ein Meisterwerk der archaischen Plastik: eine Gruppe des Herakles im Löwenkampf aus Oreos, Nord-Euböa. Die ausführliche Beschreibung und kunstlandschaftliche Einordnung dieser Gruppe des Herakles in tödlicher Umarmung mit dem Löwen verdeutlicht ihre große Bedeutung für die Kunstgeschichte der archaischen Zeit. Die Skulpturengruppe bezeugt sowohl, dass bereits in der hocharchaischen Kunst um 560/50 v. Chr. bewegte Handlungsszenen in freiplastischer Form und monumentalem Format dargestellt wurden, als auch, dass auf Euböa schon früh Bildhauerzentren existierten, in denen bedeutende Künstler arbeiteten.<br>In ihrem Beitrag widmet Evi Touloupa den Skulpturfragmenten des sogenannten Athenatempels von Karthaia auf der Kykladeninsel Kea einen detaillierten Katalog mit einer umfassenden photographischen Dokumentation. Dadurch ermöglicht die Autorin zusammen mit dem Bauforscher Sandro Tufano eine Rekonstruktion der Giebelkomposition und der Akroterfiguren. Ihre ausführliche Betrachtung der kunstlandschaftlichen Einordnung dieser Skulpturen verdeutlicht, dass zu Beginn des 5. Jhs. auf Kea die lokale Werkstatt eines bedeutenden Künstlers tätig gewesen sein muss, welche die Bauskulpturen des sogenannten Athenatempels von Karthaia geschaffen hat.</p> Christian Kunze Clemente Marconi Dimitris Damaskos Stavros Vlizos Efi Sapouna-Sakellaraki Evi Touloupa Sandro Tufano Copyright (c) 2018 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2019-03-05 2019-03-05 La estructura urbana de las ciudades mayas del período clásico https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/40 <p><strong>Dieses Buch ist in zwei Teilen erhältlich. Der erste Teil enthält den Text und der zweite Teil die digitalen Ergänzungen.</strong></p> <p> </p> <p>Das Hauptziel der in dieser Publikation vorgestellten Arbeit war es, zu klären, ob es in den Maya-Städten eine Planung gibt oder nicht. Die Studie nähert sich dem Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln, wobei den kompositorischen Aspekten besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird und von der Analyse der vorhandenen Kartografie ausgegangen wird.</p> <p>Zunächst wird eine Datenbank mit einheitlicher Kartografie erstellt, um vergleichende Studien zwischen verschiedenen Standorten durchführen zu können. Auf der Grundlage dieser neuen Datenbank wird eine Auswahl von Städten getroffen, um eine vielfältige und vergleichbare Stichprobe zu erhalten. Es wird eine städtische Analysemethode vorgeschlagen, um die wichtigsten kompositorischen Merkmale der einzelnen Fundorte zu ermitteln, und es wird eine vergleichende Studie zwischen ihnen durchgeführt, um Muster, Ordnungskriterien und gemeinsame Konzepte in ihrer Entwicklung und ihrem formalen Aufbau zu erkennen.</p> <p>Trotz der Tatsache, dass jede Stadt ihre eigenen Besonderheiten hat, konnten mit der hier vorgelegten Untersuchung Merkmale in der Gestaltung, Geometrie und Wiederholung von Typen identifiziert werden, die zeigen, dass die Maya-Städte zweifellos das Produkt von Planung und Steuerung der Arbeiten sind.</p> Andrea Peiró Vitoria Copyright (c) 2018 Deutsches Archäologisches Institut 2019-01-22 2019-01-22 Archaische Schildbänder https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/28 <p>Den Hauptbestandteil der Gattung archaischer Bronzereliefs, die man als ‘argivisch-<br>korinthisch’ zu bezeichnen pflegt, bilden in Palmetten auslaufende Bänder,<br>die meist in senkrecht gereihte Felder gegliedert sind. Bis vor kurzem besaß man<br>von ihnen nur Fragmente, und so ist es verständlich, daß ihre ursprüngliche Bestimmung<br>lange Zeit ein Rätsel blieb. Auf den richtigen Weg führte erst eine glückliche<br>Kombination F. Studniczkas, der, ausgehend von Schilddarstellungen der<br>Vasenmalerei, in zwei Reliefstreifen aus Noicattaro Teile des in dem gleichen Grabe<br>niedergelegten Rundschildes erkannte. Die neuen Ausgrabungen<br>in Olympia haben seine Vermutung glänzend bestätigt und endlich die volle<br>Gewißheit gebracht, daß die große Mehrzahl dieser Metallbänder — in Olympia gilt<br>das ohne Zweifel für alle — zu Schilden gehörte.</p> Emil Kunze Copyright (c) 2018 Deutsches Archäologisches Institut 2019-01-22 2019-01-22 Beiträge zur Geschichte der Zentrale des Deutschen Archäologischen Instituts https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/65 Ortwin Dally Ulrike Wulf-Rheidt Philipp von Rummel Marie Vigener Hans Rupprecht Goette Florian Seiler Monika Linder Uta Dirschedl Norbert Benecke Reinhard Förtsch Copyright (c) 2018 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2018-12-17 2018-12-17 Taymāʾ I https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/61 <p>The present volume is the first of the publication series of the Saudi-German archaeological project and&nbsp;focuses on three fundamental aspects of research at Taymāʾ: the current archaeological exploration of the oasis is contextualised with previous and ongoing research within the region, while at the same&nbsp;time offering a first overview of the settlement history of the site, which may have started as early as more than 6000 years ago. New information on the palaeoenvironment has been provided by multiproxy-analysis of sediments from a palaeolake immediately north of the settlement. The results indicate an Early Holocene humid period in the region that is shorter than the so-called African Humid Period.&nbsp;The abrupt aridification at around 8 ka BP, known from other regions in the Near East, is also attested in north-western Arabia. The reconstruction of the past vegetation of the site and its surroundings&nbsp;demonstrates that oasis cultivation at Taymāʾ started during the 5th millennium BCE with grapes and figs, rather than with the date palm. According to hydrological investigations on water resources,&nbsp;groundwater aquifers provided the main source of local water supply. These were exploited through&nbsp;wells, some of which have been identified in the area of the ancient oasis. Finally, since the time of early&nbsp;travellers to Northwest Arabia evidence of cultural contacts has been observed in the records from the&nbsp;site, which had been occupied by the last Babylonian king, Nabonidus (556–539 BCE) for ten years. A historical-archaeological essay on Egypt and Arabia as well as a study on the ambiguous relationship&nbsp;between Assyria and Arabia – characterised by conflict and commerce – shed new light on the foreign&nbsp;relations of ancient Taymāʾ.</p> Arnulf Hausleiter Ricardo Eichmann Muhammad al-Najem Ariel M. Bagg Helmut Brückner Michèle Dinies Max Engel Peter Frenzel Andreas Ginau Matthias Grottker Benjamin Heemeier Patrick Keilholz Nicole Klasen Harald Kürschner Reinder Neef Arno Patzelt Martin Patzke Anna Pint Gunnar Sperveslage Peter Voß Kai Wellbrock Copyright (c) 2018 Digitale Ausgaben von Monographien, Reihen- und Sammelwerken des DAI 2018-12-05 2018-12-05 Dreifusskessel von Olympia https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/13 <p>Eine Bearbeitung der olympischen Dreifußkessel-Reste, die außer den bedeutenden neuen Funden auch die alten, von Furtwängler im IV. Band des Olympiawerks vorgelegten Stücke berücksichtigen sollte, wurde während der Kampagne 1938/39 von dem archäologischen Leiter der Ausgrabungen eingeleitet. Daß schon das Vorhandene noch Erkenntnisse vermitteln konnte, hatten S. Bentons durch die Dreifußfunde auf Ithaka angeregte Beobachtungen an den olympischen Stücken gezeigt.</p> Emil Kunze Franz Willemsen Copyright (c) 2017 Deutsches Archäologisches Institut 2018-05-09 2018-05-09 Olympische Forschungen https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/14 <p>Durch die seit 1936 in Gang gekommenen deutschen Ausgrabungen in Olympia wird die vor zwei Menschenaltern großzügig begonnene und in erstaunlich kurzer Zeit vorbildlich durchgeführte Freilegung der Altis und ihrer Umgebung planmäßig ergänzt und ausgeweitet. Niemand kann die bedeutenden Verdienste der ersten Ausgräber dankbarer würdigen als deren Nachfolger, die bei ihrer Arbeit immer wieder an die Resultate der alten Grabung anzuknüpfen haben. Die in den beiden großen amtlichen Veröffentlichungen, sowie in unveröffentlichten Tagebüchern, Berichten, Skizzen und Inventaren niedergelegten Ergebnisse und Beobachtungen bilden auch für alle Zukunft die sichere Grundlage der wissenschaftlichen Erforschung Olympias.</p> Emil Kunze Hans Schleif Hans Weber Willy Zschietzschmann Hans Karl Süsserott Copyright (c) 2017 Deutsches Archäologisches Institut 2018-05-09 2018-05-09 Die Werkstatt des Pheidias in Olympia https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/11 <p>Der vorliegende Band leitet nunmehr die abschließende Veröffentlichung ein. Im ersten Abschnitt stellt Alfred Mallwitz, der an allen Phasen der Ausgrabung als leitender Architekt beteiligt war, die baugeschichtlichen Ergebnisse seiner Untersuchungen dar, die auch für die schon von der alten Grabung freigelegten Bauten und nebenher für die klassischen Dachterrakotten Olympias zu wesentlich neuen Erkenntnissen führten. Im zweiten Abschnitt legt Wolfgang Schiering, der in den entscheidenden Kampagnen der Jahre 1954/55 und 1956 die Beobachtungen der Stratigraphie und der Scherbenfunde übernommen hatte, den archäologischen Befund, insbesondere die für die Datierung der Schichten wichtige Keramik vor. Die unmittelbar mit der Arbeit am Zeusbild des Pheidias zusammenhängenden Funde, wie die Gewandformen, die Matrizen für Glasornamente, die Werkzeuge und Materialabfälle verschiedenster Art, bleiben einem zweiten Teil dieser Publikation Vorbehalten, für den einer der folgenden Bände der »Olympischen Forschungen« vorgesehen ist.</p> Emil Kunze Alfred Mallwitz Wolfgang Schiering Copyright (c) 2017 Deutsches Archäologisches Institut 2018-05-09 2018-05-09 Ausgrabungen und Forschungen in der westlichen Oberstadt von Ḫattuša I https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/38 <p>Die Oberstadt von Ḫattuša, die seit der zweiten Hälfte des 16. Jhs. v. Chr. die Siedlungsfläche&nbsp;der Stadt nahezu verdoppelt hat, ist durch öffentliche Bauten unterschiedlichster&nbsp;Funktionen geprägt. Neben dem zentralen Tempelviertel wurden große Wasserspeicher,&nbsp;Vorratseinrichtungen und verschiedene repräsentative Bauten untersucht.<br>Um den urbanen Zusammenhang in seiner Gesamtheit zu erfassen, konzentrierten sich&nbsp;zwischen 2002 und 2009 Ausgrabungen, geophysikalische Surveys und architekturhistorische&nbsp;Untersuchungen auf die Talsenke westlich von Sarıkale und die diese&nbsp;umgebenden,&nbsp;bebauten Felsen in der westlichen Oberstadt. In der vorliegenden Publikation&nbsp;werden die Ergebnisse der Untersuchungen an der Felsenanlage von Yenicekale&nbsp;und zu den Tierknochenfunden der ältesten Bauschicht im Tal vor Sarıkale abschließend&nbsp;vorgelegt.</p> Andreas Schachner Jürgen Seeher Daria Hollenstein Geraldine Middea Birgül Öğüt İsmail Ömer Yılmaz Demir Altıner Naki Akçar Vasily Alfimov Susan Ivy-Ochs Vural Yavuz Christian Schlüchter Copyright (c) 2016 Deutsches Archäologisches Institut 2018-05-04 2018-05-04 Die Löwenkopf-Wasserspeier vom Dach des Zeustempels https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/23 <p>Die Vorarbeiten zu der hier vorgelegten Untersuchung reichen zurück bis zur Grabungskampagne 1938/39. Damals konnte der Verfasser dem Architekten und Leiter der Ausgrabungen Hans Schleif bei Ordnungsarbeiten im Heiligtum behilflich sein, in deren Verlauf der Plan entstand, die über die Altis und sie hinaus verstreuten Bruchstücke der Wasserspeier vom Zeustempel aufzulesen und mit den im oder beim olympischen Museum aufgehobenen Köpfen und Fragmenten an gleicher Stelle zu vereinigen. V. Kallipolitis, in jenen Jahren Epimelit, gab gern seine Zustimmung. In der Altis verblieben nurmehr zwei ursprüngliche und mehrere kaiserzeitliche Wasserspeier, die jetzt auf der großen quadratischen Basis nahe der Südostecke des Zeustempels beisammen hegen. Alles andere wurde bis auf die im Museum eingemauerten, ganz erhaltenen Wasserspeier im Hofe beim Museum zusammengetragen, wo die unterschiedliche Lagerung der Stücke an der verschiedenen Farbe des Marmors noch heute kenntlich ist.</p> Emil Kunze Franz Willemsen Copyright (c) 2018 Deutsches Archäologisches Institut 2018-05-04 2018-05-04 Forschungen in Resafa – Sergiupolis https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/book/60 <p>Zum Abschluß eines Teilprojekts der Forschungen des Deutschen Archäologischen&nbsp;Instituts im syrischen Resafa-Sergiupolis, das der Dokumentation der noch aufrecht&nbsp;stehenden Großbauten der Stadt gewidmet war, werden hier zwei Monumente vorgestellt:&nbsp;der al-Mundir-Bau und die Basilika C.<br>Der im Norden außerhalb der Stadtmauern gelegene Vierstützenbau wurde nach&nbsp;der in situ erhaltenen Stifterinschrift von dem ghassanidischen Phylarchen al-Mundir&nbsp;(569–581 n. Chr.) errichtet. Das gut erhaltene Gebäude wird anhand von photogrammetrischen&nbsp;Aufnahmen sowie Grabungsschnitten dokumentiert. Die Untersuchung&nbsp;der Baudekoration ergab den Einfluß nordmesopotamischer und nordsyrischer&nbsp;Elemente. Die Ausgrabungen in der umgebenden Nordnekropole erweitern&nbsp;unsere Kenntnis über Chronologie und Morphologie der Grabanlagen Resafas. Trotz&nbsp;der im Rahmen der Publikation durchgeführten vertiefenden Studien hinsichtlich&nbsp;Architektur, Baudekoration, Bestattungsformen und Fundmaterial bleiben Fragen nach der ursprünglichen Funktion des Gebäudes offen. Vieles spricht für ein Prätorium, das&nbsp;sich al-Mundir als Befehlshaber arabischer Bündnistruppen hier hatte errichten lassen.&nbsp;Auszuschließen wäre allerdings auch nicht, daß der Stifter sich hier sein Mausoleum&nbsp;schaffen wollte.<br>Von der Bausubstanz der Basilika C , der viertgrößten Kirche der Stadt, ist vergleichsweise&nbsp;wenig erhalten. Es handelt sich um eine dreischiffige Säulenbasilika aus&nbsp;der ersten Hälfte des 6. Jhs. n. Chr. Aus den vorhandenen Befunden läßt sich ablesen,&nbsp;daß sie ursprünglich mit Wandmosaiken und verschiedenfarbigem Marmor kostbar ausgestattet war. Besonders interessante Hinweise auf die sich verändernden Abläufe&nbsp;der Liturgie während der Zeit ihrer Funktion als christlicher Kultbau lieferte die Auswertung&nbsp;der Lage von Priesterbank, Altar, Chorschranken und Ambo.</p> Thilo Ulbert Michaela Konrad Felix Arnold Hans Roland Baldus Gunnar Brands Pierre-Louis Gatier Dietmar Kurapkat Copyright (c) 2016 Deutsches Archäologisches Institut 2018-05-04 2018-05-04