El palacio fortificado del Castillejo de Monteagudo (Murcia), siglo XII
Cien años después de su descubrimiento
https://doi.org/10.34780/z4tbc428
Abstract
Das Castillejo de Monteagudo, 5 km nordöstlich der Stadt Murcia gelegen, war ein befestigter Palast auf einem Hügel, der ein herrschaftliches Anwesen (bustān) des muslimischen Staates dominierte, mit bewässerten und trockenen Flächen neben Wald- und Sumpfgebieten. Der Bau wurde von Muḥammad b. Saʿd Ibn Mardanīš (1147–1172) in Auftrag gegeben, der Murcia zur Hauptstadt eines Reiches machte, das sich über die östlichen Gebiete von al-Andalus erstreckte. Der Artikel konzentriert sich auf eine detaillierte Analyse der Überreste, die zwischen 1924 und 1925 freigelegt worden waren. Die von den Autoren in den umliegenden Ländereien in den Jahren 2018, 2019 und 2023 durchgeführten Ausgrabungen, die Identifizierung von drei Zeichnungen mit handschriftlichen Anmerkungen von Manuel Gómez-Moreno sowie die Erstellung einer neuen Bauaufnahme führen zu einer Neubewertung der Stätte, die mit dem hundertjährigen Jubiläum der Ausgrabung des Palastes zusammenfällt.
Schlagwörter:
al-Andalus, 12. Jahrhundert, Islamische Palastarchitektur, islamischer Landsitz, Ibn Mardanīš, Castillejo de Monteagudo, Andrés Sobejano, Leopoldo Torres Balbás, Manuel Gómez-Moreno