La ciudad de Florentia Iliberritana (Granada) en el siglo IV d. C. a partir del registro arqueológico del yacimiento de Los Mondragones

https://doi.org/10.34780/w4v2x387

Autor/innen

Abstract

Das Municipium Florentinum Iliberritanum (Granada) war eine kleine Stadt in Baetica, die im 4. Jh. n. Chr. eine große Entwicklung durchmachte, vor allem in ihrer Vorstadt, die zeitlich mit der Feier des Konzils von Iliberri (300/302 n. Chr.) zusammenfiel, dem ersten Konzil, von dem ein Protokoll erhalten ist. Diese historische Tatsache und die Anwesenheit einflussreicher Persönlichkeiten der damaligen Zeit wie Gregor von Baetius deuten auf eine kulturelle Wiederbelebung der Stadt seit der Zeit der ersten christlichen Gemeinden hin. Dieses Phänomen lässt sich im archäologischen Befund nachweisen, insbesondere an der Fundstätte von Los Mondragones, die durch eine intensive Besiedlung in diesem Jahrhundert mit einer langen Dauer in der Spätantike gekennzeichnet ist. Diese zeigt eine Zunahme der Aktivitäten rund um ein großes monumentales Torcularium, dessen wirtschaftliche Produktion andere Funktionen nicht nur landwirtschaftlicher Art, sondern auch repräsentativer (Protokollgebäude), erholsamer (halböffentliche Bäder) oder religiöser Art (Bestattungsräume und eine Kirche) hervorbrachte.

Schlagwörter:

Spätantike, Suburbium, Kirche, Granada, Concilium Iliberri

Veröffentlicht

2026-01-15

Ausgabe

Rubrik

Artikel

Zitationsvorschlag

Rodriguez Aguilera, Ángel and Bustamante Álvarez, M. (2026) “La ciudad de Florentia Iliberritana (Granada) en el siglo IV d. C. a partir del registro arqueológico del yacimiento de Los Mondragones”, Madrider Mitteilungen, 66, pp. 300–332. doi:10.34780/w4v2x387.