Sevilla y las ciudades del Bajo Guadalquivir entre la Tardoantigüedad y el Emirato
https://doi.org/10.34780/5r8gb942
Abstract
In dieser Arbeit wird eine Untersuchung der Städte des Unteren Guadalquivir, mit besonderem Augenmerk auf Sevilla, im Prozess des Übergangs von der Spätantike zum islamischen Mittelalter durchgeführt. Das weitreichende städtische Netz, das in diesem geografischen Raum während der römischen Kaiserzeit existierte, ist gut bekannt; jedoch lässt sich während der Spätantike und insbesondere während des Frühmittelalters eine bedeutende Reduzierung der Zahl aktiver Städte feststellen. In dieser Arbeit beabsichtigen wir nicht nur, die unterschiedlichen Prozesse aufzuzeigen, die die jeweils untersuchten Siedlungskerne beeinflussten, sondern auch, die Faktoren herauszuarbeiten, die den Verlass oder die Kontinuität dieser Städte bestimmten, um schließlich eine Gesamtübersicht über den Prozess zu geben. Hierfür führen wir eine Analyse auf unterschiedlichen Ebenen durch, die uns erlaubt, Vergleiche anzustellen und das Vorhandensein gemeinsamer, bestimmender Prozesse – wie etwa den Einfluss des Flusses – sowie individueller Prozesse mit sehr unterschiedlichen Gegebenheiten zu erkennen. Zunächst behandeln wir die bekannten Städte des Einzugsgebiets des Unteren Guadalquivir und in einem zweiten Schritt, in monographischer Form, den Fall von Sevilla, der Hauptstadt dieses Gebietes.
Schlagwörter:
Frühislamische Zeit, mittelalterliche Archäologie, al-Andalus, Fluss Baetis, Hispalis, Urbanismus