e-Forschungsberichte des DAI https://publications.dainst.org/journals/efb <p>Die DAI e-Forschungsberichte erscheinen in 2-3 Einzelfaszikeln pro Jahr und bieten reich bebildert einem breiten Leserkreis aktuelle Informationen zu den weltweit laufenden Forschungskampagnen und Projekte des DAI. Die Berichte spiegeln die Bandbreite der Aktivitäten in den unterschiedlichsten Regionen der Welt, vom Mittelmeerraum über die Länder Eurasiens, Asiens und Afrikas bis nach Südamerika.</p> <p><em>ISSN: 2198-7734</em></p> de-DE jahresbericht@dainst.de (Redaktion e-Jahresberichte und e-Forschungsberichte) idai.publications@dainst.de (iDAI.publications) Sat, 23 Dec 2023 20:59:19 +0000 OJS 3.3.0.13 http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss 60 Roman Empire. An Investigation on the Effectiveness of Flood Risk Prevention Systems in the Roman Period. Research Carried Out between August and October 2022 https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4320 <p>The present paper aims to investigate prevention systems to prevent the effects of disastrous events and subsequent reconstruction methods of urban and suburban spaces following catastrophic events such as flooding. Archaeological evidence and textual sources reveal the attention and awareness in ancient Roman society for these unpredictable events. For this purpose, some cities, whose planning has been greatly affected by the presence of particularly overflowing watercourses, are taken as case studies. The idea is to promote an investigation into the efficacy or ineffectiveness of those systems, encouraging a discussion of what is still happening today.</p> Ilaria Trivelloni Copyright (c) 2023 e-Forschungsberichte des DAI https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4320 Sat, 23 Dec 2023 00:00:00 +0000 Western and Central Asia. Satellite Imagery for the Study of Conservation and Restoration of Earthen Architecture. Research Carried Out between July and September 2022 https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4316 <p>Conservation and restoration of archaeological earthen architecture in the countries of Western and Central Asia is critical but challenging due to the tendency of earthen architecture to deteriorate once exposed to weathering and other decay agents. The paper presents a comparative analysis of the practices carried out in the area, with the use of satellite environmental and climatic data about rainfall, snow-ice cover, and average land surface temperature data for day and night. The aim is to propose an approach that gives the opportunity to compare the different practices employed and their effectiveness on the basis of various climatic and environmental elements.</p> Luca Volpi Copyright (c) 2023 e-Forschungsberichte des DAI https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4316 Sat, 23 Dec 2023 00:00:00 +0000 Kpando, Volta Region, Ghana. Archaeology and ›Shared Heritage‹ of German Colonialism in Former Togoland. Research in 2022 and 2023 https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4322 <p>A cooperative project focusing on the archaeology and ›shared heritage‹ of German colonialism in the former Togoland colony brings together capacities from Ghanaian and German partners in the fields of archaeology, history, ethnography, architecture/building archaeology and surveying/cartography. The project aims to document, research, preserve, and present built heritage from the German colonial period in close consultation and cooperation with local authorities and communities. Building on extensive archaeological research on German missionisation and colonisation of Togoland led by Wazi Apoh and students over the past 20 years, the project partners initially focus on archival and building archaeological research, including damage assessments and restoration/rehabilitation planning in addition to (GIS-)mapping. This report outlines preliminary results from preparatory research in 2022 and a first field season in the Volta Region of Ghana in early 2023, and it highlights possible avenues for further work.</p> Cornelia Kleinitz, Wazi Apoh, Ernest K. Fiador, Dietmar Kurapkat, Jörg Linstädter, Kathrin Loges, Ute Verstegen, Annika Zeitler Copyright (c) 2023 e-Forschungsberichte des DAI https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4322 Sat, 23 Dec 2023 00:00:00 +0000 Athen, Griechenland. Neues zum Altar vor dem Heiligen Tor im Kerameikos. Ergebnisse der Kampagne 2022 https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4326 <p>Im Kerameikos befindet sich am Südrand der Heiligen Straße, unmittelbar vor dem Heiligen Tor, ein klassischer Altar aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. (heute unter einem Schutzdach aufgestellt). Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde der marmorne Altar an anderer Stelle und auf wesentlich höherem Niveau, nämlich auf der Ecke des Proteichisma-Turms, aufgefunden. Bei Ausgrabungen 2002 konnte der ursprüngliche Platz des marmornen Altares innerhalb des Proteichisma-Turmes identifiziert werden. Er war in einem kleinen Temenos auf einer zweistufigen Kalksteinbasis aufgestellt. Die Basis wurde dann von dem Turm überbaut. Das warf die Frage auf, wo sich der Altar befunden hat, solange das Proteichisma (und damit sein Turm vor dem Heiligen Tor) verteidigungstechnisch für Athen relevant waren. Im Verlauf der Dokumentationskampagne 2022 konnte diese Frage teilweise geklärt werden.</p> Jutta Stroszeck Copyright (c) 2023 e-Forschungsberichte des DAI https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4326 Sat, 23 Dec 2023 00:00:00 +0000 Kalapodi, Griechenland. Eine Auswahl neuer bedeutender Eisenfunde aus dem Heiligtum des Apollon von Abai/Kalapodi. Die Arbeiten des Jahres 2022 https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4309 <p>Im Jahr 2022 wurde die Bearbeitung der Eisenfunde aller Kampagnen in Kalapodi seit 1973 abgeschlossen. Es wurden mehr als 5000 Objekte untersucht, von denen einige bisher einzigartig sind. Hier werden nur einige besondere Stücke aus den letzten Kampagnen vorgestellt. Die ebenfalls gefundenen Wagenräder werden an anderer Stelle vorgestellt. Auf dem Boden vor dem Westgiebel des spätarchaischen Tempels wurde eine Reihe von Votivgaben gefunden, darunter Schwerter und Hiebmesser. Offensichtlich waren sie wie die Wagenräder am Gebälk des Tempels befestigt. Werkzeuge wie Stemmeisen, Meißel und Äxte, die Spuren der Steinbearbeitung aufweisen, wurden ebenfalls als Votivgaben gestiftet. Einige Bleche, Klammern und Nägel gehören zur Dachkonstruktion des Tempels. Die hier vorgestellte Harpa wurde in einer hellenistischen Schicht gefunden, von den zwei Stemmeisen stammt das eine aus einer achaischen Schicht, das zweite aus spät- oder nach-römischem Kontext.</p> Hans-Otto Schmitt Copyright (c) 2023 e-Forschungsberichte des DAI https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4309 Sat, 23 Dec 2023 00:00:00 +0000 Kalapodi, Griechenland. Kalapodi Legacy Data – Ein Erfahrungsbericht. Die Arbeiten der Jahre 2019 bis 2023 https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4131 <p>Im Fokus des 2019 gestarteten Projektes »Digitalisierung und Retrokontextualisierung der <em>Legacy-Data</em> der Grabung von Kalapodi« steht die Langzeitarchivierung und Aufbereitung der älteren Forschungsdaten der vor 50 Jahren erstmals begonnenen Ausgrabung im Heiligtum von Kalapodi. Zielführend werden die Metadaten aller Befunde und Funde digital erzeugt, um diese in die Datenbank <em>iDAI.field</em> zu integrieren. Verbunden sind alle Arbeiten mit digitalen Werkzeugen der <em>iDAI.world</em>. Erstmals wird hier ein Erfahrungsbericht der bisherigen Arbeit geliefert und daneben ein Ausblick auf zukünftige Arbeitspakete gegeben.</p> Michelle Greif, Dimitris Grigoropoulos Copyright (c) 2023 e-Forschungsberichte des DAI https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4131 Sat, 23 Dec 2023 00:00:00 +0000 Olympia, Griechenland. Forschungen zum Projekt »Fragmentierung von Weihgaben im Heiligtum von Olympia«. Die Forschungsarbeiten von 2022 bis 2023 https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4325 <p>Fragmentierte Objekte gehören zum Alltag archäologischen Arbeitens, doch gehen ihre Bewertung und Interpretation in der Fachliteratur und in verschiedenen Fachdisziplinen mitunter weit auseinander. Das Projekt »Fragmentierung von Weihgaben im Heiligtum von Olympia – Forschungen zum Hintergrund einer rituellen Praxis« am LEIZA in Mainz zielt darauf ab, die Bedeutung der Fragmentierung von Weihgaben aus Buntmetall im Heiligtum von Olympia durch die Anwendung eines multiperspektivischen Verfahrens zu verstehen. In diesem Beitrag werden das Projektkonzept und erste Ergebnisse präsentiert.</p> Azzurra Scarci Copyright (c) 2023 e-Forschungsberichte des DAI https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4325 Sat, 23 Dec 2023 00:00:00 +0000 Tell Bleibil, Jordanien. Grabungen am Tell Bleibil im südlichen Jordantal. Die Arbeiten der Jahre 2020 und 2021 https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4321 <p>Nach der COVID-19-pandemiebedingten Unterbrechung der Feldforschungen im Jahr 2020 wurden 2021 am Tell Bleibil im Bereich der Nordflanke des Tells neue Testschnitte angelegt, die einen Teil eines außergewöhnlich gut erhaltenen Kasemattenmauerwerks aus der Eisenzeit IIB–C (spätes 9./frühes 8.–spätes 7./frühes 6. Jh. v. Chr.), genannt »Gebäude A«, freilegen konnten. In der Feldkampagne 2021 konnten von der Lehmziegelstruktur ingesamt zwei Räume ausgegraben werden. Die Strukturen lassen sich architektonisch und funktional den massiven Steinfundamenten der bereits in der Kampagne 2019 freigelegten eisenzeitlichen Befestigungsmauer an der Nordwestflanke des Tells zuordnen. Nach einem massiven Großbrand, der das Gebäude zerstörte und diese Phase beendete, wurde die Stätte während der persischen Periode neu besiedelt. Neben der archäologischen Arbeit wurde der Fundort zudem erstmalig komplett topographisch aufgenommen.</p> Alexander Ahrens Copyright (c) 2023 e-Forschungsberichte des DAI https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4321 Sat, 23 Dec 2023 00:00:00 +0000 Umm Qays, Jordan. iDAI.tutorials on the Road: a Universally Applicable Package of Teaching Materials for Finds Processing in a Field Test. Report on the Summer School 2023 https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4323 <p>Due to the COVID-19-pandemic, the Summer School »Pottery Processing. Introduction to the Scientific Treatment of Ancient Ceramics« at the Museum in Umm Qays planned for 2020 had to be cancelled and was finally carried out this year (04.–12.06.2023). In the meantime, two educational videos for drawing and photographing ceramic sherds were created and tested for their »field suitability«. A complementary third part on the processing of pottery from excavation to storage in the depot was filmed during the summer school. In addition, a handout was created from the online tutorial titled »Instructions for the archaeological drawing of ceramic sherds« and made available to the students. The resulting package, which is accessible in Arabic, is intended to give students a lasting opportunity to use their acquired knowledge and to continue their education independently.</p> Hanna Hamel, Heike Möller Copyright (c) 2023 e-Forschungsberichte des DAI https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4323 Sat, 23 Dec 2023 00:00:00 +0000 Madīnat al-Zahrā', Spanien. Der Vorplatz des Kalifenpalastes. Die Arbeiten des Jahres 2022 https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4318 <p>In Madīnat al-Zahrāʼ (Córdoba, Spanien) lassen sich Gründung, Ausbau und Zerstörung einer Kalifenresidenz des 10. Jahrhunderts n. Chr. Exemplarisch untersuchen. Im Mittelpunkt eines sechsjährigen Projektes steht die Frage nach der materiellen Ausgestaltung der Rolle des Kalifen in der Gesellschaft und den Kontaktzonen zwischen Herrscher und Stadtbevölkerung. In Kooperation mit dem Conjunto de Madinat al-Zahra wird seit 2017 der Vorplatz des Kalifenpalastes, die sog. Plaza de Armas, untersucht. Ziel der fünften und letzten Feldkampagne war es, die Südseite des Platzes zu untersuchen. Hier grenzt der Platz an ein Wohn- und Gewerbegebiet der Stadt, mit einem Höhenunterschied von rund 16 m zwischen Platz und Stadtgebiet. In einem 13 m langen und bis zu 4 m tiefen Schnitt wurde die südöstliche Ecke des Platz es entdeckt, sowie die Reste einer über 6 m dicken Terrassenmauer. Zudem konnte der angrenzende Abschnitt des östlich angrenzenden Gebäudekomplexes untersucht werden. Hier lag ein gepflasterter Hof, der von Räumen umgeben war, darunter eine Latrine.</p> Felix Arnold Copyright (c) 2023 e-Forschungsberichte des DAI https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4318 Sat, 23 Dec 2023 00:00:00 +0000 Madīnat al-Zahrā', Spain. Conservation and Investigation of an Iron Gate. Research Carried Out between September 2020 and March 2021 https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4319 <p>In 2019, iron elements of a gate were discovered at Madīnat al-Zahrā', an Islamic purpose-built capital city near Córdoba (Spain). The metal objects have subsequently been cleaned, restored and documented. The archaeological remains provide a unique opportunity to study the constructive details of a gate dating to the early 11th century CE.</p> Alejandro Ugolini Sánchez-Barroso Copyright (c) 2023 e-Forschungsberichte des DAI https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4319 Sat, 23 Dec 2023 00:00:00 +0000 Madīnat al-Zahrā‘, Spain. A Pottery Ensemble from the Patio de Pilares. Research Carried Out between March 2019 and February 2020 https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4317 <p> Madīnat al-Zahrā' is an archaeological site located near the city of Córdoba (Spain), barely 7 km away, founded in 940 CE by Caliph 'Abd al-Rahmān III, a few years after the proclamation of the caliphate. This place is extremely important due to its status as a palatine city until 1010 CE, the year that marks its end and destruction as a result of the fitna, the civil war that took place in al-Andalus. This research focuses on the study of pottery in the space known as »Patio de los Pilares«, a place that presents different questions about its function and phases. This material was found in an enclosed area within a reliable stratigraphy, so one of the main objectives is to present a chronology that is as clearly defined as possible in order to serve as a reference in the future. A large part of the material corresponds to a waste context, which is interesting as it allows us to get closer to more daily aspects of the archaeological site, especially service tasks.</p> Alejandro I. Martín García Copyright (c) 2023 e-Forschungsberichte des DAI https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4317 Sat, 23 Dec 2023 00:00:00 +0000 Musawwarat es-Sufra, Sudan. Developing a Collaborative Archaeology of Pastoralism in the Hinterland of the Nile. Research between 2021 and 2023 https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4324 <p>The valley of Musawwarat es-Sufra, with its numerous temples and other built structures, was one of the primary ceremonial centres of the Kingdom of Kush. Today, it is a major national heritage site in Sudan and part of the »Archaeological Sites of the Island of Meroe« UNESCO World Heritage site. While research and preservation efforts have long focused on the monumental built structures as part of the (Early) Meroitic state’s symbolic landscape, a new collaborative archaeology project aims to complement and counter this perspective by focusing on the lifeways of past and present pastoralist populations in the drylands of the Musawwarat region. Based on a research partnership with members of the local pastoralist communities, who have long been involved in the study and preservation of Musawwarat as workmen and guards, we explore materialities of pastoralism between archaeology, heritage and development.</p> Cornelia Kleinitz, Alfatih Mohamed Ali Saeed, Hassan Ebeid-Allah Copyright (c) 2023 e-Forschungsberichte des DAI https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4324 Sat, 23 Dec 2023 00:00:00 +0000 Palmyra, Syria. Developing a Recovery Policy for Sustainable Approaches to Conserving the Heritage and Memory of Damaged Archeological Sites. Research Carried Out between July and September 2022 https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4315 <p>The destruction of Syria’s war during the long years of armed conflict has deliberately and systematically targeted cultural heritage. Palmyra suffered terrible destruction. Specially the ancient park, where the most important magnificent monuments are located, has been the scene of extreme explosions that destroyed many significant historical monuments and left several others in a situation of partial or complete destruction. Currently, the interested communities of cultural heritage have already started to give proposals for the post-war reconstruction. There is a need to acquire and gather sufficient knowledge about the historical urban development of the archaeological site, building materials, and urban style of each monument in accordance with its identity and authenticity before submitting any proposal for its reconstruction or restoration and preservation (Abdulmawla, 2017). Furthermore, there is a need to understand the outstanding universal values of cultural heritage, which also require that the values, qualities, and cultural significance of the property be dearly stated. The management plan of the cultural heritage should focus on the issue of the preservation of those values, in addition to cultural resource management. Thus, the cultural significance of the historical site guides the management policy and consequent strategies for safeguarding and preservation.</p> Ousama Rumayed Copyright (c) 2023 e-Forschungsberichte des DAI https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4315 Sat, 23 Dec 2023 00:00:00 +0000 Pergamon, Türkei. Ein großer Berg Arbeit? Konstruktionsprinzipien und Aufwand beim Bau des Yığma Tepe. Die Forschungsarbeiten von August bis Dezember 2022 https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4310 <p>Die Erdschüttungen von Tumuli konstituieren die Monumentalität der Grabform, sind aber erst in den letzten Jahrzehnten stärker beachtet worden. Am hellenistischen Yığma Tepe von Pergamon ist erkennbar, dass bestimmte Konstruktionsprinzipien angewendet wurden, die eine gute Kenntnis der Eigenschaften von Erdbaustoffen zeigen. Wie hoch der Aufwand für den Bau eines solchen Großtumulus war, lässt sich nur durch eine Schätzung unter Zuhilfenahme von Analogien im Rahmen der antiken Bauökonomie annäherungsweise bestimmen. Dadurch wird zwar ein hoher Aufwand für die Schüttung deutlich, der aber vor allem in den gewaltigen Dimensionen begründet ist. Insofern dürfen Erdbewegungen auch nicht überschätzt<br>werden, da sie einfach zu realisieren sind.</p> Matthias Meinecke Copyright (c) 2023 e-Forschungsberichte des DAI https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/4310 Sat, 23 Dec 2023 00:00:00 +0000