Salutem dicit IIIIviris: las comunidades cívicas con gobiernos cuatorvirales en la Hispania romana

https://doi.org/10.34780/09a9yr43

Autor/innen

Abstract

Dieser Beitrag unterzieht die Interpretation der historischen Entwicklung des Quattuorvirats in den Städten des römischen Spanien einer Überprüfung. Auf der Grundlage der Vorläufer dieser Magistratur in Italien und in den Provinzen wird einerseits der Entstehungs- und Entwicklungsprozess des Quattuorvirats in den hispanischen municipia untersucht, wobei die Ursachen für seine Einrichtung anstelle des üblichen Duovirats im Zentrum stehen. Andererseits werden die epigraphischen Zeugnisse jedes einzelnen der hispanischen quattuorviri analysiert, um das Wesen ihres Amtes zu bestimmen, d. h. ob es sich um hohe Magistrate mit richterlicher Amtsgewalt oder um niedere Magistrate mit ädilizischen Kompetenzen gehandelt hat. Diese beiden Kernziele machen es möglich, die Existenz einer doppelten Realität im munizipalen Quattuorvirat zu erfassen: als ordentliche Magistratur eines quattuorviralen muncipium und als Übergangsmagistratur in einer Stadt mit einer zukünftig duoviral strukturierten Stadtverfassung.

Schlagwörter:

Römische Munizipalbeamte, römische Munizipalisierung, späte Republik, frühe Kaiserzeit, lateinische Epigraphik

Veröffentlicht

2026-01-12

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Rubrik

Artikel

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Zitationsvorschlag

Torres-González, V.A. and Melchor Gil, E. (2026) “Salutem dicit IIIIviris: las comunidades cívicas con gobiernos cuatorvirales en la Hispania romana”, Chiron. Mitteilungen der Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik des Deutschen Archäologischen Instituts, 55, pp. 1–34. doi:10.34780/09a9yr43.