Die 301. Greifenprotome aus dem Heraion von Samos

Überlegungen zu Chronologie und Produktion der samischen Greifen

https://doi.org/10.34780/y9err888

Autor/innen

Abstract

Bei den unter der Leitung von W.-D. Niemeier im zentralen Heiligtumsbereich des Heraion von Samos durchgeführten archäologischen Sondierungen wurde im Jahr 2009 eine nahezu vollständig erhaltene Greifenprotome entdeckt. Die vorliegende Studie nimmt die Publikation des Neufundes zum Anlass, das von U. Gehrig aufgestellte Chronologiesystem der gegossenen Greifen mit den inzwischen vorgelegten absoluten Werten der archaischen Schichtbefunde im Heiligtum abzugleichen. Der technische Befund der neugefundenen Greifenprotome ermöglicht zudem einen Rekonstruktionsvorschlag ihres mehrschrittigen Produktionsprozesses. Gehrigs wie auch weitere Arbeiten zu diesem Thema geben schließlich Anlass dazu, den samischen Greifenguss anhand von Beispielen der ›Stirnstachel-Werkstatt‹ sowie dreier unbearbeiteter Rohgüsse erneut eingehender zu betrachten und hierfür ein alternatives Szenario vorzuschlagen.

Schlagwörter

Heraion von Samos, Bronzeguss, Greifenkessel, Greifenproduktion, Heiligtümer und Weihgeschenke

Veröffentlicht

2026-05-05

Ausgabe

Rubrik

Artikel

Zitationsvorschlag

Peltz, U. and Wagenführ, J. (2026) “Die 301. Greifenprotome aus dem Heraion von Samos: Überlegungen zu Chronologie und Produktion der samischen Greifen”, Archäologischer Anzeiger, 2, pp. § 1–. doi:10.34780/y9err888.