PhDAI. Reports of the Young Research Network https://publications.dainst.org/journals/PhDAI <p>Erstellt von DAI-Doktorierenden für DAI-Doktorierende und darüber hinaus: <em>PhDAI – Reports of the Young Research Network</em> ist die Jahreszeitschrift des Doktorierendennetzwerks PhDAI und seit 2022 Teil der reichhaltigen Sammlung elektronischer Zeitschriften der iDAI.publications.</p> <p>Das Netzwerk, 2020 gegründet und 2021 offiziell unter die Cluster und Netzwerke des DAI aufgenommen, veranstaltet neben wissenschaftlichen Onlinetreffen auch das Jahrestreffen, in deren Rahmen Mitglieder ihre Forschungen vorstellen und diskutieren. Diese und weitere Berichte zu den Promotionsthemen und angrenzenden Bereichen werden in Form von kurzen Beiträgen in dieser Zeitschrift veröffentlicht.</p> <p>Die Zeitschrift soll als Publikationsorgan für Forschende am Anfang ihrer Karriere dienen; eine Beitragseinreichung steht allen Mitgliedern des Netzwerkes offen.</p> <p>ISSN 2940-2336</p> de-DE kommunikation@dainst.de (Redaktion PhDAI) Wed, 21 Dec 2022 00:00:00 +0000 OJS 3.3.0.13 http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss 60 Die kaiserzeitlichen Nekropolen von Karthago https://publications.dainst.org/journals/PhDAI/article/view/4045 <p>Die Erforschung der römisch-kaiserzeitlichen Nekropolen von Karthago basiert bis heute zu einem großen Teil auf den sporadisch publizierten Berichten, die vornehmlich im Rahmen früher Ausgrabungen gegen Ende des 19. Jahrhunderts während des französischen Protektorats erstellt worden sind. Seither wurden mit der verstärkten Urbanisierung und Privatisierung von Grundstücken innerhalb und außerhalb des römischen Stadtgebietes viele antike Strukturen mit Gebäudekomplexen<br />überbaut oder waren anderweitig in ihrer Zugänglichkeit eingeschränkt, sodass nur punktuell archäologische Ausgrabungen durchgeführt werden konnten. Jedoch stellt insbesondere der Grabritus sowie die sepulkralen Monumente und Objekte einen bedeutenden Forschungsbereich dar, der soziale Kontexte und historisch-politische Entwicklungen einer Gesellschaft beleuchten<br />kann. In einer Stadt wie Karthago, die sich über Jahrhunderte als einflussreiche Handelsmacht im mediterranen Raum etabliert hatte, sind diese Aspekte von großer Wichtigkeit. So werden nun im Zuge des Dissertationsvorhabens die bisherigen Forschungsergebnisse zu den kaiserzeitlichen Nekropolen Karthagos – dabei seien insbesondere die bekanntesten Nekropolen zu nennen, der Cimetière des officiales und die Nécropole de Yasmina – zusammengetragen, diese in einen Kontext gesetzt und ausgewertet.</p> Julia Boensch-Bär Copyright (c) 2022 https://publications.dainst.org/journals/PhDAI/article/view/4045 Wed, 21 Dec 2022 00:00:00 +0000 Die spätantiken Fundmünzen des Ostia-Forum-Projektes https://publications.dainst.org/journals/PhDAI/article/view/4046 <p>Gegenstand des Dissertationsvorhabens wird die Analyse des Scheidegeldes sowie der geteilten Münzen in Hinblick auf das Verhältnis zu den anderen Metallen/Nominalen sein. Ziel ist es, eine Synthese zwischen der reinen numismatischen Analyse der Funde und ihrer wirtschaftlichen Interpretation sowie dem Grabungsbefund und seinem Stellenwert innerhalb der spätantiken Stadt – in diesem expliziten Fall des Forums von Ostia – herzustellen. Als Ausgangsbasis dazu soll das Material aus Ostia dienen: dafür müssen die<br />Funde und Stratigraphie im TFR ausgewertet und mit dem TDV sowie weiteren Lokalitäten in und außerhalb Ostias verglichen werden.</p> Alexander Dorn Copyright (c) 2022 https://publications.dainst.org/journals/PhDAI/article/view/4046 Wed, 21 Dec 2022 00:00:00 +0000 Vom Ton zum glasierten Traufziegel https://publications.dainst.org/journals/PhDAI/article/view/4047 <p>Die alt-mongolische Hauptstadt Karakorum, die ca. 360 km westlich der heutigen mongolischen Hauptstadt Ulan Bator liegt, war eine Handels- und Manufakturstadt, in der verschiedenste Kulturen aufeinandertrafen, miteinander lebten und arbeiteten. Zwei Brennofenbezirke, die in den 2000er Jahren von der Mongolisch-Deutschen-Karakorum-Expedition innerhalb und außerhalb des Stadtgeländes ausgegraben wurden, werfen ein Licht auf die Keramikproduktion Karakorums und werden im Rahmen des Dissertationsprojektes »Keramikherstellung für Karakorum – Technologie zweier antiker Brennofenbezirke in Zentralasien« wissenschaftlich ausgewertet. In diesem Artikel wird exemplarisch der Herstellungsprozess glasierter Traufziegel in den Keramikbrennöfen Karakorums dargestellt.</p> Janna Fabry Copyright (c) 2022 https://publications.dainst.org/journals/PhDAI/article/view/4047 Wed, 21 Dec 2022 00:00:00 +0000 Die klassischen und hellenistischen Töpferwerkstätten im Kerameikos https://publications.dainst.org/journals/PhDAI/article/view/4048 <p>Das Dissertationsprojekt mit dem Titel »Die klassischen Töpferwerkstätten an der Kerameikosstraße vor dem Dipylon« ist an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn angesiedelt. Im Rahmen dieser Studie werden die klassischen und hellenistischen Töpferwerkstätten im Gelände der Kerameikosgrabung systematisch aufgearbeitet. Zentral sind dabei zum einen die Frage nach den konstituierenden Elementen von Töpferwerkstätten und – aufgrund des umfangreichen Materials dazu – die Erstellung einer Typologie und der chronologischen Klassifizierung von Töpferwerkzeugen. Zum anderen soll die wirtschaftsräumliche Einordnung dieser Werkstätten in das Stadtbild wie auch ihre Beziehungen zu anderen Wirtschaftszweigen thematisiert werden. Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden anschließend in einen gesamt-attischen Kontext gestellt, um neue Erkenntnisse zur Organisation dieses Handwerks in Attika zu gewinnen.</p> Franziska Lehmann Copyright (c) 2022 https://publications.dainst.org/journals/PhDAI/article/view/4048 Wed, 21 Dec 2022 00:00:00 +0000 Die römische und frühmittelalterliche Stadt Albintimilium https://publications.dainst.org/journals/PhDAI/article/view/4049 <p>In diesem Bericht werden die Ergebnisse der Doktorarbeit über die Topographie der römischen und spätantiken Stadt Ventimiglia, die letzte italienische Stadt vor Frankreich an der Küste Liguriens, präsentiert. Die Forschungen wurden seit 2015 an der Universität zu Köln und der Universität Aix-Marseille mithilfe der wissenschaftlichen und finanziellen Unterstützung des Deutschen Archäologischen Instituts in Rom durchgeführt. Ziel der Untersuchung war es, jede Information und vorhergehende Forschung über Albintimilium,<br />der antike Stadtname Ventimiglias, zusammenzutragen, um einen vollständigen Überblick über den städtischen Kontext und sein Umland zu vermitteln.</p> Alessio Paonessa Copyright (c) 2022 https://publications.dainst.org/journals/PhDAI/article/view/4049 Wed, 21 Dec 2022 00:00:00 +0000 Problematiken in der Erforschung von koptischen liturgischen Gesangstexten https://publications.dainst.org/journals/PhDAI/article/view/4050 <p>Die Entwicklung koptischer liturgischer Gesangstexte ist ein Forschungsfeld, in welchem noch viele Erkenntnisse zu erwarten stehen. Für die Bearbeitung ist es wichtig, sich auch der Schwierigkeiten, welche bei der Bearbeitung des Themas auftreten können, bewusst zu sein. Diese können sowohl aus den historischen Quellen selbst heraus entstehen, wie auch erst im Laufe der späteren Bearbeitung<br />auftreten.</p> Julienne Nadêge Schrauder Copyright (c) 2022 https://publications.dainst.org/journals/PhDAI/article/view/4050 Wed, 21 Dec 2022 00:00:00 +0000 Eine raumtheoretische Untersuchung zu Ostias Hafensituation https://publications.dainst.org/journals/PhDAI/article/view/4051 <p>Die Stadt Ostia ist bekannt als die Hafenstadt Roms, was die Bedeutung der eigentlichen Hafensituation Ostias zum wichtigsten Augenmerk innerhalb des Stadtgefüges macht. Trotz dieser hohen Bedeutung und einer großen Menge an Forschung zu Ostia, wurde die Frage, wo sich der Hafen wirklich befunden hatte, nie abschließend geklärt. Es ist anzunehmen, dass die Lage des Hafens einen großen Einfluss auf die weitere Entwicklung und Ausbreitung der Stadt hatte. Unterschiedliche Modelle können angenommen werden: ein Hafenbecken in der Flussmündung, ein Flusshafen oder eine Kombination. Mit diesem Hintergrund möchte dieser Artikel die Stadtkonfiguration nutzen und in einem Vergleich mit errechneten Space Syntax Zugänglichkeiten die Plausibilität der möglichen Hafensituationen prüfen. Ein Fokus liegt auf der Step Depth Analysis, die von unterschiedlichen Orten ausgeführt wird: dem Flusshafen an der Nordseite der Stadt, das Hafenbecken im Westen der Stadt, die Stadttore (als weiterer Einflussfaktor unabhängig vom Hafen) und unterschiedliche Kombinationen aus diesen.</p> Katharina Zerzeropulos Copyright (c) 2022 https://publications.dainst.org/journals/PhDAI/article/view/4051 Wed, 21 Dec 2022 00:00:00 +0000